11. November 2009
“Robert Enke wird immer die Nr.1 für mich bleiben.”, so sprach es heute ein Hannover96-Fan in das Mikrofon eines TV-Senders, der Stimmen von den trauernden Passanten einfangen wollte.
Die Aussage stieß einen Gedankengang bei mir an. Ob es im Sinne der trauernden Fans wäre, wenn Hannover96 die Trikotnummer “1” in den nächsten Jahren nicht mehr vergeben würde?
Mit vielen anderen Trikotnummern wäre das eigentlich kein Problem. Die “1” hat jedoch für Torhüter eine besondere Bedeutung.
Aber wie denken die Fans überhaupt darüber?
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Verfasst von T.
11. November 2009
Der Tod von Robert Enke sorgt für traurige Augenblicke, Tränen auf Pressekonferenzen und lässt das Internet zum Teil zusammenbrechen.
Die heutige Pressekonferenz des DFB wird wohl nicht nur den anwesenden Journalisten lange Zeit in Erinnerung bleiben. Unter Tränen musste Oliver Bierhoff seine Ansprache an die Presse abbrechen und wurde noch vor laufenden Kameras von DFB-Präsident Theo Zwanziger wieder aufgebaut.
Die Erkenntnisse der Pressekonferenz sind, dass die Nationalmannschaft vollkommen geschockt reagiert hat und gar nicht in der Lage ist am Samstag Fussball zu spielen. Der DFB hat daraufhin beschlossen das Länderspiel gegen Chile abzusagen.
Außerdem haben die Spieler bis mindestens Sonntag frei bekommen. Theo Zwanziger, Oliver Bierhoff, Jogi Löw mit seinen Trainerkollegen und Michael Ballack werden am Sonntag an der Trauerfeier teilnehmen.
Screenshot: der FC Bayern in schwarz/weiß, trauert um Robert Enke auf der Homepage.
Teresa Enke hat heute mit ihren Auftritt bei der Pressekonferenz die Herzen der Zuschauer gewonnen. Mit einer unfassbaren Stärke trat sie vor die Kameras und stand Rede und Antwort um den Leuten einen Einblick in das Seelenleben ihres verstorbenen Mannes zu geben.
Das Internet bricht zum Teil unter die suchenden Internet-User zusammen. Die Webseite des Vereins, Hannover 96, ist zum großen Teil nicht zu erreichen gewesen. Genauso verhält es sich mit Newsportalen wie BILD.de, die den Ansturm zeitweise nicht gewachsen sind.
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Verfasst von T.
10. November 2009
National-Torwart und Hannover96 Spieler Robert Enke ist tot!
Der 32jährige Fussballer ist heute Abend von einen Zug überrollt worden. Nachdem es später erste vorsichtige Andeutungen eines möglichen Selbstmordversuches gab, bestätigte sein Berater diesen Verdacht auf Anfrage der Medien bereits.
Robert Enke hat vor 3 Jahren seine Tochter Lara aufgrund einer schweren Herzkrankheit verloren. Nach außen hin schien die Familie mit diesen Schicksalsschlag irgendwie zurechtzukommen. Hannovers Präsident Martin Kind gab aber mittlerweile zu verstehen, dass Robert Enke äußerst labil gewesen sei.
Die Nachricht erreichte die Fussballwelt heute Abend und hinterließ einen tiefsitzenden Schock, der erst einmal verdaut werden muss.
So reagierte auch der DFB, der die Entscheidung offen ließ, ob das Fussball-Länderspiel gegen Chile am Mittwoch überhaupt stattfinden wird.
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9. November 2009
Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum der Bayern-Berater Paul Breitner sich in den letzten Wochen kaum zur aktuellen Situation des Vereins geäußert hat?
Franz Beckenbauer hat in einigen Kommentaren durchblicken lassen, man könne ja erst einmal bis zur Winterpause so weitermachen und dann sehen, was Van Gaal geleistet habe.
Kein Rauswurf vor dem 27. November!
Am 27. November findet die Jahreshauptversammlung des FC Bayern statt. Hier soll Uli Hoeneß vom Manager zum Präsidenten des FCB gewählt werden. Es wäre ein großes Risiko, wenn ausgerechnet im Vorfeld die nächste Trainerentlassung die Themen bestimmen würde. So ganz trauen sich Medien und Fans zwar noch nicht an die Bayern-Bosse ran, aber die ersten kritischen Töne gibt es sehr wohl.
Nach dem 27. November ist der Zeitplan sehr eng und es sind auch nur noch etwa 3 Wochen bis zur Winterpause. Drei Bundesliga-Spiele, zwei mal müssen die Spieler in der Champions-League ran. Ein eventueller Neu-Trainer hätte das große Risiko eines Fehlstarts zu tragen. Effektiver wäre es, eine eventuelle Trainer-Entlassung mit beispielsweise dem Ausscheiden in der Champions League zu begründen und dem neuen Trainer eine vernünftige Vorbereitung im Winter zu ermöglichen.
Hier kommt nun die große Preisfrage: wer könnte Nachfolger von Louis Van Gaal werden?
Wirklich große Trainernamen sind entweder bei guten Vereinen mit noch besseren Verträge untergebracht, oder werden nur bedingt bereit sein, das Risiko mit dem Krisen-FCB zu tragen.
Zudem ist es auch noch so, dass die Bayern-Bosse ungern Machtansprüche abtreten, die großen Trainer aber wenig Lust haben, sich in ihrer Arbeit reinreden zu lassen.
Und das ist der Punkt, wo die auffällige Zurückhaltung von Paul Breitner zum Nachdenken anregt. Mit Hermann Gerland ist ein treuer FCB-Angestellter bereits jetzt nahe an der Mannschaft und könnte idealerweise auch unter einen Paul Breitner den Co-Trainer geben.
Es würde mich nicht wundern, wenn Paul Breitner sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits auf seinen eventuellen Einsatz als Trainer-Nachfolger vorbereitet und es deswegen als taktvoller ansieht, den aktuellen Trainer das Leben nicht mit kritischen Interviews schwerer zu machen, als es schon ist.
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9. November 2009
Knallhart – findet es die BILD, wie der FC Bayern auf das “Lautsprecher”-Interview von Phillip Lahm reagiert hat.
“Das wird er noch bereuen!”, kündigte Uli Hoeneß vollmundig an. Der Berater solle dahinter stecken, weil er ganz sicher einen Job beim FC Bayern haben wolle, spekulierte Hoeneß weiter.
Damit wirkte der Bayern-Manager, als schieße er blind durch die Gegend und hatte dabei aber die Brust stolz rausgestreckt, als wäre er ein echter Verbal-Scharfschütze.
Während Luca Toni sich angeblich bei der Mannschaft entschuldigt habe und eine Geldstrafe kassiert hat, hieß es bei Phillip Lahm lediglich, es sei eine Geldstrafe in bisher nie dagewesener Höhe. Vorab soll es wohl ein Gespräch zwischen Van Gaal und Rummenigge auf der einen, Lahm auf der anderen Seite gegeben haben.
Wenn man jetzt noch bedenkt, das Ex-Bayern Spieler in den Medien eigentlich unabhängig und über Jahre hinweg immer wieder bestätigt haben, dass Geldstrafen sowieso nie bezahlt werden müssen, sondern unter den Tisch fallen – ist das schon wirklich knallhart!
Aber was ist eigentlich mit dem Inhalt der Kritik? So wirklich dazu geäußert hat sich keiner der Bayern-Verantwortlichen?
Vielleicht sind sie auch geschockt vom großen Zuspruch den Lahm erhält. In einer Umfrage (ebenfalls auf BILD), Stand heute Nachmittag, gaben ca. 20.000 Leser ihre Stimmen ab und 97% aller Stimmen gaben Phillip Lahm Recht und teilten seine Meinung.
Übrigens bestätigte der Berater heute in einer Mitteilung an die DSF-Doppelpass Redaktion, so wurde es in der Sendung verlesen, dass Lahm diese Dinge auch schon versucht hatte intern anzusprechen, sich aber wohl offenbar kein Gehör verschaffen konnte. Nun stieß er auf Zuhörer und verdient für diese Aktion eigentlich nur Respekt!
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Verfasst von T.