Warum van Nistelrooy nicht im Abseits war

Die Fussball-Fans waren sich nicht einig. Aber selbst Kommentatoren und sogar die italienischen Spieler kannten die Regeln scheinbar nicht. Wie sonst ist es zu erklären, dass Luca Toni solange über das 1:0 der Niederländer meckerte, bis er die gelbe Karte sah?

Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel erklärte der dpa warum van Nistelroy nicht im Abseits war:

„Der verteidigende Spieler zählt in diesem Fall mit, als wäre er auf dem Spielfeld“, erklärte er. Ein Stürmer könne sich dem Abseits entziehen, nicht aber ein Verteidiger. „Begibt sich ein verteidigender Spieler absichtlich hinter die Torlinie, muss er sogar verwarnt werden“, sagte Strigel.

Ein Stürmer kann sich sozusagen auf diese Weise einer Abseitsstellung entziehen und vorrübergehend „aus den Weg gehen“, aber nicht die verteidigende Manschaft. Der Grund dürfte auf der Hand liegen, die ganze Abwehr könnte sonst im Falle eines drohenden Abspiels hinter die Torauslinie gehen und den Gegner dauerhaft ins Abseits befördern.

Eine Antwort zu „Warum van Nistelrooy nicht im Abseits war“

  1. Anonym sagt:

    Die haben sich doch die Regel selber während des Spiels ausgedacht oder? Davon hat doch kein SChwein vorher was von gehört :-(

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