(Sport-)BILD jetzt mit Anti-Klinsmann Aktionen?

Jürgen Klinsmann hatte ja schon so seine Erfahrungen mit der BILD. Beispielsweise während seiner Zeit als Nationaltrainer, oder als ihn danach das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde und BILD die Auszeichnung miesmachte.
Nun hat Klinsmann, wohl aufgrund aktueller Berichte die er als unfair empfand, einen SportBILD-Mitarbeiter – Journalisten mag ich nicht schreiben – ausgeschlossen. Eine Pressekonferenz, oder was auch immer, auf jeden Fall wollte er nicht mit „diesen Mann“ an einen Tisch sitzen, wenn der seit Wochen nur negativ berichtet. Scheisse schreibt, meinte er sicherlich.

SportBILD legte auch gleich ordentlich los. Der aktuelle Schweinsteiger-Vertrag wurde vollständig veröffentlicht und Klinsmann sei dafür verantwortlich, dass der FCB keine Original-Autogramme mehr kostenlos verschickt – sondern gedruckte Unterschriften (immer noch kostenlos) zu den Fans schickt.
Was es mit Journalismus zu tun hat, wenn man Arbeitsverträge 1:1 veröffentlicht, verstehe ich nicht wirklich. Den werden sie weder von Schweinsteiger noch vom FCB haben – stellt sich die Frage ob andere Personen das Recht dazu haben diesen weiterzugeben und warum die SportBILD meint das dann auch veröffentlichen zu müssen.
Und was die Autogramme betrifft, so wird man erst am Ende des Beitrages dafür informiert, dass die Bayern aufgrund der extrem vielen Autogrammwünsche mit den handschriftlichen nicht mehr nachkommen und schon eine monatelange Warteschlange bestand. Der Vorstand – nicht Klinsmann – hat daraufhin beschlossen erst einmal nur noch gedruckte Autogramme zu verschicken.
Von SportBILD wurde das ein wenig als lasche Ausrede hingestellt.

In der nächsten Zeit wird man eine Schlammschlacht erwarten können. Die BILD-Familie wird es sich nicht gefallen lassen und mit allen Mitteln zurückschlagen – da bin ich mir ziemlich sicher.
Auch wenn sich „der Rausschmiss“ nur auf Klinsmann bezieht, mit anderen dürfen sie sich gern unterhalten, sollte man in nächster Zeit genau drauf achten, wie die BILD-Familie berichtet.

Update: Der FC Bayern geht in die Offensive und greift das Thema ebenfalls, wenn auch passiv, auf.
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