Wie schon zuvor in einen Eintrag geschrieben, hatte die SportBILD in der letzten Ausgabe den vollständigen Arbeitsvertrag von Bastian Schweinsteiger veröffentlicht.
Scheinbar habe nicht nur ich keinen höheren Sinn in dieser Veröffentlichung gesehen.
Der FC Bayern hat vom Axel-Springer Verlag eine strafbewehrte Unterlassungserklärung gefordert und auch bekommen.
Klar, die Zeitungen sind ja auch verkauft. Wahrscheinlich sind sie auch heute noch im Zeitungshandel erhältlich und müssen nicht zurückgerufen werden – was ich persönlich sehr schade finde.
Die Veröffentlichung des Vertrages war doch, neben der höheren Auflage, nur ein weiterer Fingerzeig in Richtung FCB. In Worten hätten sie wohl gesagt: “Passt bloss auf wen ihr aussperrt, wir kommen sogar an geheime Unterlagen!”
Ich persönlich bin von der Vorgehensweise des FCB begeistert. Anders als sonst häufig üblich, wurde bei der ganzen Konfrontation nicht diplomatisch geschwiegen, sondern zurückgefeuert. Der FCB ist keine Geisel eines einzelnen Verlages, sie nutzen das Medium Internet um Stellung zu beziehen und scheuen die Auseinandersetzung nicht. Respekt!
Bayern-Fans, aber auch alle anderen Fussball-Fans die befürchten müssen das ihr Verein irgendwann einmal in eine ähnliche Situation kommt, sollten dies nutzen und in Internet-Foren, Blogs und sonstigen Webseiten ganz genau auf unfaire Berichterstattung aufmerksam machen.
Wer denkt das der FCB dies sowieso nicht nötig hätte, zu schätzen wisse oder überhaupt Kenntniss von nimmt, wird auf der FCB-Homepage eines besseren belehrt.
11. Oktober 2008 um 16:53
Die müssten bei allen Vereinen Hausverbot bekommen.Wer solche Sachen veröffentlicht bricht jegliche Vertrauensbasis.In der Vergangenheit auch schon mit Schalke-Verträgen passiert, oder nicht?Nur sind die damals nicht so wunderbar konsequent gewesen. Soweit ich mich erinner