DFB-Machtkampf III – Scolari greift ein

Da sich die ganze Geschichte mittlerweile wie ein schlechter Film liest, passt der Titel sicherlich ganz gut.
Die BILD berichtet heute online, dass Scolari am Rande einer Pressekonferenz folgende Mitteilung gab:
„Michael Ballack ist ein Spieler des FC Chelsea. Es ist mir eine Freude, wenn Joachim Löw für ein, zwei oder drei Tage nach London kommt, um mit Michael zu reden. Aber ich halte es für ausgeschlossen, dass Michael nach Deutschland reist. Seine Fitness ist nicht gut, eine Reise würde ihm nicht gut tun.“

BILD wäre nicht BILD, wenn sie dahinter keine „Rache“ für das EM-Aus der portugiesischen Nationalmannschaft sehen würden.
Ich kenne Scolari nicht persönlich, das dürfte jetzt niemanden verwundern – aber der gesunde Menschenverstand gibt dem Trainer von Chelsea einfach Recht.
Michael Ballack hat gerade beide Füße operiert bekommen und befindet sich in der Reha-Phase. Wenn Jogi Löw mit ihm sprechen will, soll er gefälligst seinen Hintern in ein Flugzeug bewegen und hinfliegen. Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass sein Arbeitgeber mehr Wert darauf legt, dass Ballack gesund wird.

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