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17. Mai 2009 / T.

Der Fall Michael Rensing

Uli Hoeneß hat Michael Rensing als No.1 des FC Bayern gesehen. Und als zukünftige No.1 in Deutschland. Vor Rene Adler, Robert Enke, Tim Wiese, Manuel Neuer…
Jürgen Klinsmann war nicht so überzeugt von Michael Rensing, musste aber an ihn festhalten, weil Hoeneß Recht behalten wollte.

Nicht einmal 1 Jahr später sieht die Situation anders aus. Rensing überzeugte nicht, im Gegenteil. Die Fans buhten und außer Hoeneß wollte ihn auch wohl niemand mehr sehen.
Jetzt könnte man als angesehener Manager dazu stehen und einfach sagen, dass man den Spieler stärker eingeschätzt hat und den Leistungsabfall nicht erklären kann. Keine große Sache. Sowas kommt vor. Beim FC Bayern München sogar relativ häufig.
Macht Hoeneß aber nicht. Stattdessen setzt er sich vor die Kameras und schiebt Jürgen Klinsmann die Schuld in die Schuhe.

“Ich hätte dem Michael mehr Vertrauen entgegengebracht, das hat unser Trainer von Anfang an nicht gehabt. Ich hätte ihn gerne eine Saison durchspielen lassen“, sagte Hoeneß.

Auf Nachfrage erzählt Hoeneß: “Michael hat nicht so viele Fürsprecher im Verein, dass er eine neue Chance kriegen soll.”

Fassen wir die Situation mal zusammen. Uli Hoeneß glaubt an Rensing. Alle anderen nicht. Rensing bekommt die Chance, nutzt sie aber nicht. Und wer ist Schuld? Jürgen Klinsmann.
Sowas hintervotziges erlebt man selten…!

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