Geschichten die der Fussball schreibt… | #VFBFCB

zunullreich
Vor dem letzten Bundesligaspiel im Jahr 2017 erklärte Sven Ulreich öffentlich, wie der Wechsel vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München eigentlich zustande gekommen ist.
Demnach sei er nicht dem “Ruf des Geldes” oder dergleichen gefolgt. Vielmehr hätten die Bosse ihm nahegelegt, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen.

Im Stuttgarter Stadion erwartete Ulreich dann über 90 Minuten ein Pfeifkonzert, wenn er auch nur in der Nähe des Spielgeschehens war.
Wenn man zuvor seine Aussagen gelesen hat, fragt man sich schon, warum?

Sei es drum. In der Nachspielzeit folgte dann eine Geschichte, wie sie der Fussball schreibt…
Süle tritt am Ball vorbei, trifft einen Stuttgarter, der fällt und es gibt einen 11er, der den Punktgewinn gegen die großen Bayern zum greifen nahe kommen lässt.
Wäre da nicht der ausgepfiffene Ulreich, der den schwach geschossenen Elfer locker hält und damit zum Helden des Spiels wird.

Für “ZuNullReich”, wie er neuerdings genannt wird, dürfte es nicht nur eine Genugtuung gewesen sein, sondern vielleicht sogar die passende Portion Selbstbewusstsein vor dem wichtigen Pokalspiel gegen Dortmund. Da würde ich zwar auch gern einen frühzeitigen Sieg sehen, aber ein Elfmeterschießen wäre ja bekanntlich auch realistisch.

Bild: FC Bayern/91.Minute

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In eigener Sache…

91 minute kolumne fussball

Ich lege den virtuellen Stift mal kurz zur Seite…
CU soon…

Jogi Löw: Bayern-Trainer ab 2019?

Während der Jahreshauptversammlung überraschte Uli Hoeneß mit der Aussage, man könnte ja auch mit Jupp Heynckes verlängern und mit ihm in die Saison 2018/2019 gehen.
Bisher war stets die Sprache davon, dass ab dem Sommer 2018 ein neuer Trainer auf der Bank sitzen soll. Tuchel, Klopp und Nagelsmann – die Medien konnten den Verantwortlichen bisher keinen Namen entlocken, aber als Favoriten galten diese drei Herren trotzdem.

So wirklich eindeutig war die Absage von Heynckes nach dem verlorenen Spiel gegen Gladbach am Wochenende dann auch nicht. Also wie lautet der neue Plan des FC Bayern München?

Die BILD spekuliert, dass Jogi Löw der neue Bayern-Trainer werden könnte. Der würde sich dann aber wohl nicht direkt nach der Weltmeisterschaft in Russland diese Mammut-Aufgabe zumuten, sondern erst einmal ein Jahr Pause machen. Genau das Jahr, welches Jupp Heynckes dann wohl noch überbrücken sollte.

Löw wäre eine gute Lösung. Auch wenn er in Deutschland trotz aller Erfolge umstritten ist: er ist immerhin Weltmeister und hat mit einer Mannschaft von (fast) Unbekannten den Confed Cup gegen Nationen gewonnen, die in Best-Besetzung aufliefen.
Dabei soll der Bundestrainer auch Spaß daran gefunden haben, eine Mannschaft eigenständig zu formieren. Bevorzugt mit jungen, hungrigen Spielern.
So gesehen wäre Löw vielleicht nicht nur eine gute, sondern die vielleicht beste Lösung für den FC Bayern.
Nicht so ausgeflippt wie Klopp, nicht so unerfahren wie Nagelsmann und viel diplomatischer, als es Tuchel wohl wäre.

Die Frage wäre nur, warum Jogi Löw sich den FC Bayern antun will?
Er hat beim DFB einen guten Job. Er wird sicherlich nicht schlecht bezahlt. Und es ist wahrscheinlich, dass die deutsche Nationalmannschaft in Russland eine ganz gute Rolle spielen wird. Es würde also erst einmal keinen Grund dafür geben, seine Position als Bundestrainer als unsicher einzustufen.
Sollte sich Löw nach einer Veränderung sehnen, dann könnte er sie sicherlich auch im Ausland finden. Dort würde er unter Umständen sogar eine deutlich höhere Wertschätzung erfahren, als in seinem Heimatland. Verdienst und Lebensqualität wären beispielsweise im sonnigen Spanien sicherlich auch nicht zu unterschätzen.

Gehen wir also einmal davon aus, dass Löw 2019 der neue Trainer des FC Bayern München wird, dann wäre es unter Umständen wohl ein echter Glücksfall für den Verein.