Kuriose Transfer-Politik

Beim FCB kündigt sich eine kuriose Transfer-Politik an.

Manuel Neuer
Uli Hoeneß hat offenbar eine verspätete Midlife-Crisis. Anders kann man das nicht erklären. Manuel Neuer wollte Schalke-Kapitän werden und äußerte erst vor einigen Wochen, er würde nie zum FC Bayern gehen. Offenbar will Midlife-Crisis-Hoeneß ein Zeichen setzen. Getreu dem Motto „wir kriegen sie alle“, will er unbedingt den Schalker Torwart verpflichten.
Magath, der neue König von Schalke, will Neuer nicht abgeben. Auch Tönnies bläst ins gleiche Horn. Aber Hoeneß hört trotzdem nicht auf sich Hoffnungen zu machen.
Wozu? Laut Kahn, da stimme ich zu, ist Neuer nichts weiter als ein junges Torwart-Talent mit starken und schwachen Phasen. Ein Talent hat man bereits mit Rensing. Den könnte man dann auch theoretisch behalten. Aber man hatte ja schon in der letzten Saison gesehen, dass ein Talent nicht den Ansprüchen des FCB genügt.
Normalerweise kaufen sich Männer in so einer Situation einen Porsche. Vielleicht könnten die anderen FCB-Bosse mal aufhören vor Ehrfurcht zu erstarren und Hoeneß zu einen Autohaus fahren?

Stürmer-Verkauf – Geht Toni?
Über der ganzen Saison waren sich die sogenannten Experten einig. Drei Stürmer (Lukas Podolski, Luca Toni und Miroslav Klose) sind zuwenig…
Jetzt hat Bayern für die nächste Saison 2 Stürmer gekauft und 1 Stürmer verkauft. Macht 4 Stürmer. Endlich einer mehr.
Schon heißt es, man wolle eventuell Luca Toni abgeben.
Mit Müller kann das nicht begründet werden. Der war auch schon in der letzten Saison Halbtags-Stürmer und konnte von den Amateuren abgezogen werden.

Was Franz Beckenbauer sagt(e), ist (war) Gesetz. Aber auch bei Beckenbauer hat man irgendwann gemerkt, dass er alt geworden ist und häufig nur noch Unsinn redet.
Man darf bei Uli Hoeneß nicht den Fehler machen und für 20 Jahre gute Arbeit 10 Jahre Jahre Fehler verzeihen. Hier geht es um den Verein. Uli Hoeneß ist nicht Bayern München, auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden.
Ich würde mir von Medien und Kollegen einen deutlich kritischeren Umgang mit der Arbeit von Hoeneß wünschen.

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