Arroganz, Dominanz – erstes Training der Bayern

Die Bayern haben mit der Saison-Vorbereitung begonnen. Das erste Training unter Van Gaal. Und in der Pressekonferenz gab es gleich ein paar Sprüche, die man nicht unkommentiert stehen lassen sollte.

„Das bayerische Lebensgefühl passt mir wie ein warmer Mantel. Warum? Mia san mia, wir sind wir – und ich bin ich: Selbstbewusst, arrogant, dominant, ehrlich, arbeitsam, innovativ!“

Das sind schon einmal harte Worte im Vorfeld einer Saison. Ob Van Gaal und der FCB in der nächsten Saison wirklich so dominant und arrogant sein werden? Warten wir mal ab…

„Meine Ziele sind die Ziele von Bayern München. Unser Ziel ist es, hart um den Titel zu streiten, in der Meisterschaft und auch im Pokal und auch in der Champions League unter die letzten Acht zu kommen. Es ist ein langfristiges Ziel und vielleicht gewinnen wir am Ende der Periode van Gaal die Champions League!“

In der Champions League unter den letzten Acht kommen. Das hat Jürgen Klinsmann auch geschafft….

„Barcelona gewinnt die Champions League, hat gute Fußballspieler – wie bei uns. Aber sie haben gearbeitet wie ein Team, jeder Spieler hat gespielt in der Teamfunktion. Das ist der Grund ihres Erfolges. Ich bin davon überzeugt, dass wir das auch machen können, aber dann müssen wir ein Team formen und das dauert. Das ist nicht in einem Monat zu schaffen, vielleicht in zwei Jahren.

Das ist eine lustige Aussage. Zwei Jahre Zeit um den Teamspirit aufzubauen, wie ihn der FC Barcelona hat. Zwei Jahre. Mit dieser Zielsetzung gibt Van Gaal anderen Top-Trainern die Hoffnung, ab ca. Januar beim FC Bayern arbeiten zu können.

Aber nicht nur Van Gaal war auf der Pressekonferenz für große Töne verantwortlich. Auch Uli Hoeneß ließ da etwas ab…:
„Pedro Jimenez, der Berater von  Real-Präsident Florentino Perez, hat ein paar Mal angerufen. Ich habe ihn gefragt, ob er Monopoly kennt. Das ist ein deutsches Spiel, das Kinder und Erwachsene gerne spielen – und bei dem der FC Bayern vor zwei Jahren die Schlossallee (teuerste Straße/d. Red.) gekauft und darauf vier Hotels gebaut hat. Die gibt man nur wieder her, wenn man in Not ist.“

Wie Hoeneß darauf kommt, dass Monopoly ein deutsches Spiel ist, weiß ich nicht. Aber warum mal nicht die USA mit Deutschland verwechseln?
Auch sonst ist dieser Vergleich irgendwie…dämlich!?
Die Schloßalle kauft man und kann den Zeitpunkt des Verkaufes selbst bestimmen. Franck Ribery hat aber keinen Rentenvertrag – er kann in ca. 2 Jahren gehen, der FCB sieht keinen Cent und Ribery bekommt vom zukünftigen Arbeitgeber ein dickes “Handgeld”. Na? Ist Ihnen der Unterschied aufgefallen, Herr Hoeneß?

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