Nach Robert Enkes Selbstmord: Immer mehr Spieler outen sich

Für die Familie und Freunde von Robert Enke mag es ein schwacher Trost sein, aber sein Selbstmord war nicht umsonst.
Nachdem der Nationalspieler sich vor 1.5 Wochen umbrachte, bekennen sich immer mehr Fußballspieler öffentlich zu ihren Depressionen.

Josip Simunic von 1899 Hoffenheim war einer der ersten Spieler, der über die Depressionen sprach. Michael Sternkopf, der unter anderem für den FC Bayern München spielte und jetzt Marketingleiter bei Kickers Offenbach ist, berichtete von seinen Krankheitsverlauf und gab auch bekannt entsprechende Medikamente genommen zu haben. Der brasilianische Stürmer Adriano räumte ein, unter Depressionen gelitten zu haben, nachdem sein Vater 2004 verstorben ist. Er hatte jüngst seinen bis 2010 laufenden Vertrag bei Inter Mailand aufgelöst um seine Probleme in den Griff zu bekommen. Aktuell ist Andreas Biermann von St.Pauli in den Schlagzeilen. Er ließ sich drei Tage nach Robert Enkes Selbstmord in eine Klinik einweisen.

Auch Schauspieler und andere Prominente sprachen in letzter Zeit häufig mit der Presse über ihre Erfahrungen mit Depressionen. Alles in allem kann man wohl sagen, dass der Tod von Robert Enke etwas bewirkt hat. Bleibt zu hoffen, dass dieser Effekt nicht kurzlebig ist.

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One response to “Nach Robert Enkes Selbstmord: Immer mehr Spieler outen sich”

  1. Burnout Depressionen Hilfe says :

    Ich habe mal gelesen, dass Depressionen in ihrer Struktur sehr gut mit einer starken Sucht verglichen werden kann. Sie zu bekämpfen ist ähnlich schwierig und bedarf mancher Techniken, die auch bei Süchten angewendet werden

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