Ungarn 0:3 Deutschland – Ein Rückblick

Die ungarische Nationalmannschaft wird in den Medien heute als „drittklassig“ beschrieben. Ich weiß nicht, ob dies nicht sogar noch ein heimliches Kompliment ist. Selbst die größten und eindeutigsten Torchancen wurden vergeben und phasenweise hatte man das Gefühl, sie hätten auch keine große Lust gehabt, irgendetwas daran zu ändern.

Jogi Löw ließ eine Mannschaft auflaufen, die wir in dieser Zusammensetzung wohl nur einmal gesehen haben werden. Der Höhepunkt der munteren Position-wechsel-Dich Spielchen war wohl Lukas Podolski als Sechser.

Nachdem der Schiedsrichter Deutschland einen Elfmeter schenkte und Lukas Podolski ihn sicher verwandelte, war es das tormäßig auch schon in der ersten Halbzeit. Die Chancenverwertung eher schwach, denn Möglichkeiten gab es genug.
In der zweiten Hälfte legten Gomez und Cacau mit jeweils einen Treffer nach.

Manuel Neuer wurde „Selbstbewusstsein“ attestiert. Seine Solo-Aktionen gegen die Ungarn waren für mich aber eher ein Anzeichend dafür, dass Neuer sich als Libero berufen fühlt. Und mindestens einmal ging es sogar gegen schwache Ungarn fast in die Hose. Man kann sich vorstellen, wie solche Szenen richtigen Stürmern ausgenutzt werden.

Wer spielt denn nun im 1. Spiel der Fussball-Weltmeisterschaft? Dieses Spiel gab den Fans auf jeden Fall keine Antworten darauf, wer am 13. Juni auflaufen könnte. Noch nicht einmal sichere Heimfahrer kristiallisierten sich heraus.

Für mich stand aber die Erkenntnis, dass die Weltmeisterschaft immer mehr zur Wundertüte wird.

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