Katrin Müller-Hohenstein: “Innerer Reichsparteitag”

Als ich gestern Abend Katrin Müller-Hohenstein mit der Formulierung “…war für Klose wie ein innerer Reichsparteitag..” gehört habe, hatte ich die stille Hoffnung, dass die Fans gerade feiern und nicht in irgendwelchen Internet-Foren den Moralapostel spielen.
War aber nicht der Fall. Es folgten sogar Rausschmiss-Forderungen für eine Redewendung, die im TV vielleicht nicht sonderlich gut rüberkommt, im Alltag aber schon gelegentlich mal zu hören ist.

Das ZDF und Müller-Hohenstein haben sich entschuldigt und sogar die Presse schreibt mittlerweile im Stile von “schwamm drüber”. Gut so!

Ich glaube es gibt schlimmere Anzeichen von echten Nationalsozialismus, um die sollten sich auch vielleicht Internet-Nutzer vorrangig kümmern, anstatt immer Hakenkreuz-Kleiderständer von Kik oder unglücklich gewählte Worte im TV zu kritisieren. Muss man ja auch mal sagen….


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4 responses to “Katrin Müller-Hohenstein: “Innerer Reichsparteitag””

  1. LaGo says :

    So langsam reichts mit der Nachtragerei.
    Das Ding ist über 65 Jahre her und so langsam wirds öde mit der deutschen Geschichte, immer das Gleiche, falsches Wort —> Buhmann., Über Gaza schreibt niemand was, das hat aber auch gewisse Ähnlichkeiten, Zaun drum und abwarten.
    LaGo

  2. LaGo says :

    ++++++++

  3. Blinkfeuer says :

    Aber nicht ignorieren, wenn es sich bei einer Tante der absoluten Selbsüberschätzung handelt.
    Man beachte:

    Da lief noch die Wiederholung von „Zimmer frei“ mit der Tante im WDR.

    „Frage: Wie kam es denn, dass du beim ZDF so schnell genommen wurdest?

    Tante: Ja, die hatten schon 80 Frauen gecasted, wollten schon im Österreich(!) weitersuchen, dann kam ich, ….irgendwie ..(blabla)…und nach 2 Tagen war alles klar.“

    Sinngemäß aufgeschrieben. Muss also aufs Maul kriegen.

  4. monologe says :

    Wie lebendig diese Redewendung ist, die übrigens „Volksmund“ im besten Sinne ist und diesen „Reichsparteitag“ ironisiert, das zeigt sich ja erst hier und jetzt. So störts keinen, wenn auf der Straße fast ständig „geil!“ zu hören ist, und keiner schreit, dies sei sexistisch.

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