Unnötiges Thema: Jogis Vertrag

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger war im Quartier der deutschen Nationalmannschaft und hat auch an der heutigen Pressekonferenz teilgenommen.
Leider hat diese Teilnahme ein Thema eröffnet, welches an dieser Stelle unnötig ist: der Vertrag von Jogi Löw. Immer wieder stellten Medienvertreter ähnliche Fragen und wollten von Zwanziger und Löw wissen, wie es weitergeht. Später amüsierte man sich darüber, dass der DFB-Präsident unseren Bundestrainer fast schon einen “Heiratsantrag” machte, als er ihn mit seinen Worten so in den Himmel lobte.

Auf der einen Seite kann man froh sein, dass dieses Thema zum jetzigen Zeitpunkt auftaucht und nicht, wenn Deutschland die eventuelle K.O.Runde erreicht hat. Unnötig ist es trotzdem und vielleicht hätten Zwanziger und Löw dies auch eindeutiger rüberbringen sollen.

Vor der Weltmeisterschaft gab es ausreichend Gelegenheit, diese Vertragsverhandlungen zu führen. Eine Einigung wurde nicht erzielt, also gedulden wir uns, bis die Weltmeisterschaft vorbei ist. So ein Vertrag ist in der Regel sowieso nicht das Papier wert, auf den er gedruckt wurde. Wenn Trainer rausgeschmissen werden, wird der DFB finanziell nicht zu Boden gehen, wenn er Abfindungen zahlen muss. Und Jogi Löw wird auch nicht am Hungertuch nagen, wenn die Abfindung nicht so hoch ausfällt.
Über Kompetenzen, die angeblich gefordert wurden, kann man zum jetzigen Zeitpunkt doch nicht wirklich reden wollen.
Also hoffen wir, dass dieses Thema sich nur anbot, weil Dr. Theo Zwanziger auf der Pressekonferenz erschien und es heute sonst nichts interessantes zu berichten gab.

Wichtiger als ein neuer Löw-Vertrag wäre mir persönlich die Zusicherung, dass auf gar keinen Fall Matthias “Motzki” Sammer folgen wird. Egal ob nach der WM, zur nächsten EM, WM, EM….usw. – hauptsache nicht Sammer. Der ist für mich nur als Sympathieträger vorstellbar.


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2 responses to “Unnötiges Thema: Jogis Vertrag”

  1. Fussball-Gott says :

    Was findest du denn an Sammer so schlimm?

    • T. says :

      Bei Sammer geht es mir natürlich nur um persönliches Empfinden: er wirkt, als könne er nicht aus seiner Haut. Er transportiert keine Freude, wirkt ständig unzufrieden. Ich habe mal irgendwo geschrieben, dass er von einen „tragischen, individuellen Fehler“ sprechen würde, wenn die DFB-Elf im Finale 5:0 führt und in der letzten Sekunde noch einen Gegentreffer bekommt. Ich glaube das drückt es am besten aus.

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