Schweinsteiger–eine Herzensangelegenheit

Nicht nur an den Stammtischen, vor allen in den Medien wird mal wieder runtergespielt, dass ein Spieler wie Bastian Schweinsteiger aus emotionalen Gründen beim FC Bayern München bleiben wollte. Selbst Uli Hoeneß wird nicht müde zu betonen, dass man ja dafür auch ordentlich Geld auf den Tisch gelegt hat. Wenn der Präsident eines Vereins so etwas sagt, dann hat es aber etwas von weit aufgeknöpften Hemd und Goldkette – Statussymbol, Angeberei..wie auch immer.

Fakt ist, dass Bastian Schweinsteiger bei einigen europäischen Vereinen auf den Wunschzettel stand. Auch ein Fakt, dass Schweinsteiger dort nicht auf 400 Euro Basis gespielt hätte, sondern mindestens das gleiche Gehalt bekommen hätte.
Bastian Schweinsteiger hätte nach einer weiteren Saison für den FCB ablösefrei wechseln und zusätzlich zum gleichwertigen Gehalt noch Handgeld in Höhe von ca. 10-15 Millionen Euro abkassieren können. Aufgrund der häufig besseren Steuerverpflichtungen im Ausland hätte Schweinsteiger sogar netto noch mehr über. Dazu könnten noch deutlich mehr Werbeverträge kommen, da der Spieler auch im Ausland einen höheren Bekanntheitsgrad erlangt hätte.

Alles in allem klingt das für mich, als hätte Bastian Schweinsteiger also auf mehr Geld verzichtet, als man auf den ersten Blick denken mag.

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2 responses to “Schweinsteiger–eine Herzensangelegenheit”

  1. N.Rolf says :

    Wenn selbst Schweinsteiger sagt, der Verein hätte sich ordentlich gestreckt, dann verdient er ab sofort ein unverschämtes Gehalt. Einerseits klar, weil das Gehalt (vermutlich) bis 2016 stabil bleibt, aber für jetzt ist es wahrscheinlich überdimensioniert. 2008 hat er angeblich einen Sprung von 3 auf 6 Millionen gemacht, für einen 3-Jahres-Vertrag. Was bekommt er dann wohl für einen 6-Jahres-Vertrag?
    Die „Herzensangelegenheit“ ist eine Farce, für mich ist Schweini ein reiner Söldner geworden.

    • T. says :

      Ich frage mich, wie man die obigen Punkte einfach so ignorieren kann?
      Außerdem soll derjenige den ersten Stein schmeissen, der eine 50% oder 100%tige Lohnerhöhung ablehnen würde.

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