Verbietet der FCB die Meinungsfreiheit?

plakat

Wie bereits geschrieben haben rund 30 Fans beim heutigen Freundschaftsspiel des FC Bayern ein Anti-Neuer Plakat ausgerollt.

Du kannst noch so viele Bälle parieren.
Wir werden dich nie in unserem Trikot akzeptieren.“

Wie die BILD heute schreibt, denkt der FC Bayern München offenbar über ein Stadionverbot nach um diese Proteste in den Griff zu kriegen. Bitte was?!?

Auch ich konnte mich nicht mit der Verpflichtung von Manuel Neuer anfreunden. Aber jetzt ist er da, wird spielen und wenn der Verein die Saison erfolgreich gestalten soll, muss es wohl mit Manuel Neuer sein. Soll er halt die Chance kriegen, vielleicht spielt er sich ja doch in die Herzen der Fans?

Womit ich mich aber garantiert nicht anfreunden kann, ist ein Verbot von Meinungsfreiheit. Ich gehe mal nicht davon aus, dass die Fan-Gruppe “Inferno Bavaria 01” in irgendeiner Form gefährlich ist – sondern nur ihre Meinung über ein Plakat zum Ausdruck gebracht hat. Und das soll jetzt beim FC Bayern verboten sein?
Diese ganze Fan-Gruppen-Politik ist nicht mein Gebiet und es interessiert mich auch überhaupt nicht. Aber wenn die friedliche Meinungsäußerung nun verboten werden soll, geht es mir persönlich zu weit – da muss man einfach eine andere Lösung finden.

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5 responses to “Verbietet der FCB die Meinungsfreiheit?”

  1. Anonymous says :

    Nein, ich glaube dass ist nicht die Absicht von Uli oder dem Verein. Aber mal ehrlich was soll der scheiß gegen Manuel Neuer? Ich denke dass er z.Zt. ganz klar der Beste Torwart Deutschlands wenn nicht sogar der Welt ist und wo gehört ein solcher Spieler hin? Zu Bayern!! Mal ehrlich wenn wir keine Titel holen sind alle am jammern wir brauchen Verstärkung, jetzt ist Verstärkung da und das passt den Ultras auch nicht, da sieht man schon wie dämlich die sind!! Und mit Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun…Man Leute der Junge war 20 Jahre Schalker, ihm ist es schwer gefallen den Verein zu verlassen, ist trotz der Proteste im Vorfeld gekommen, meinen Respekt hat er und ich hoffe dass solche Idioten ihm nicht den Spaß an seiner neuen Aufgabe in München nehmen!!

  2. RS says :

    Es waere ja noch schoener, wenn jetzt die Fans die Einkaufspolitik eines Vereins bestimmen. Wenn denen nicht gefaellt, was bei Bayern passiert sollen sie doch zu Hause bleiben oder bei Unterhaching zu schauen! Nur weil einer auf Schalke geboren ist und loyal zu seinem Verein gestanden hat solange er dort war, kann man doch nicht gegen ihn sein! Fuer mich haben diese Ultras nur Matsch in der Birne …

    • T. says :

      Die Fans bestimmen ja auch maßgeblich die Trainerposition mit? Wenn der Druck im Stadion zu groß wird, werden Trainer entlassen.
      Aber darum geht es ja auch gar nicht. Mir gefällt es nur nicht, dass denen die Meinungsäußerung verboten werden soll. Da muss man einfach einen anderen Weg finden.

  3. skywalker says :

    Die Freiheit des einen hört da auf, wo die des nächsten beginnt (oder so). Findest Du wirklich, der FCB sollte zusehen, wie die Mitarbeiter der Firma von einigen Proleten kontinuierlich beleidigt werden? Würdest Du einfach zusehen, wenn jemand Deine Freundin einfach beleidigt? Ist das auch nur friedliche MEinungsäusserung? Vor allem ist der absolute Grossteil der Fans NICHT gegen Manuel Neuer sondern vertritt die Meinung von Anonymus, dass der beste deutsche Keeper beim FCB zu spielen hat. Schade um Kraft, aber der macht auch so sein Ding.
    Wer mit dem FCB nicht klarkommt, soll seine Mitgliedschaft kündigen und Fan von Wacker Burghausen oder Unterhaching werden. Wer braucht schon solche Fans

    • T. says :

      Tja, genau das ist eben das Problem.
      1. Es wurde niemand beleidigt mit obigen Spruch. Deswegen kann der FCB auch nichts gegen die Personen unternehmen.
      2. Sie sind nicht einmal Mitglied des FC Bayern München und könnten nicht einmal rausgeworfen werden, kündigen oder ähnliches.

      Und auch gern noch einmal zum langsam lesen: es geht hier, bei mir, überhaupt gar nicht um Manuel Neuer. Der soll seine Chance bekommen ein „echter Bayern-Spieler“ zu werden, sich in die Herzen der Fans zu spielen usw.. Es geht ausnahmslos darum, dass man keine friedliche Meinungsäußerung verbieten darf, die niemanden beleidigt.

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