Rotation mit Folgen

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Im Bundesliga-Spiel gegen Augsburg hätte Pep Guardiola heute auch noch liebsten den Zeugwart und Busfahrer auflaufen lassen, es mussten aber doch Berufsfussballer sein – aus rechtlichen Gründen.

Die gnadenlose Rotation des Spaniers, der zuvor offenbar betonte, die Meisterschaft wäre ja schon gewonnen, führte zur ersten nationalen Niederlage der Saison.
Im Internet wurden Fans nicht müde zu betonen, wie toll sie es finden würden, dass die Youngster um Mitchel Weiser eine Chance bekommen würden. Wer die Aufstellung kritisierte, wurde als Erfolgsfan beschimpft.

Natürlich gilt es die Belastung punktuell von den Spielern zu nehmen, damit sie ausgeruht in die wichtigen Spiele gehen können. Aber auch das sollte wohl dosiert sein.
In den letzten 3 Spielen konnte der FC Bayern München nicht so sehr überzeugen, wie man es bisher gewohnt war. Zwei Unentschieden, eine Niederlage. Dazwischen eine Meisterparty, trainingsfreie Tage und eine zusammengewürfelte Mannschaft. SO hält man die Konzentration und Spannung nicht hoch. Und das kann am Ende aus einer potentiellen historischen Saison eine Enttäuschung werden lassen.
Ein knapper Sieg von Manchester und eine zweifelnde Mannschaft im Pokal würden dafür schon ausreichen.
Besonders die Tatsache, dass diese letzten drei Spiele offensichtlich schöngeredet wurden, gibt zu denken. Der bisher formulierte Anspruch setzt 101% Leistung und mögliche Perfektion voraus. Warum man davon abgewichen ist, erklärt sich mir nicht.

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