WM-Splitter: Warum nicht Großkreutz?

Kevin Großkreutz soll mit einem Döner um sich geworfen haben und machte als pöbelnder Lobby-Pinkler Schlagzeilen. Trotzdem hat der saubere DFB, respektive Jogi Löw, ihn mit zur Weltmeisterschaft genommen. Experten und die Besserwisser in den Medien, die offiziell nur so genannt werden, hatten Fragezeichen in den Augen und konnten es sich nur so erklären: Löw braucht Großkreutz unbedingt und lässt es Großkreutz deswegen durchgehen.

Das erste Spiel der WM und eine kleine Überraschung. Nicht Großkreutz spielt auf rechts, sondern Boateng. Ok, dann ist Großkreutz offenbar als Alternative nicht verzichtbar.
Dann ist es soweit. Hummels verletzt sich, Boateng wird innen gebraucht. Doch anstelle vom Dortmunder wird Shkodran Mustafi, den bis zu seiner Nominierung wohl kaum jemand in Deutschland kannte, eingewechselt.

Deutschland gewinnt das Spiel mit einem überraschenden 4:0, Müller und Kroos sind in aller Munde. Sorgen machen sich alle nur um die angeschlagenen Boateng und Hummels, niemand stellt so wirklich Fragen.

Im zweiten Spiel gegen Ghana muss Boateng angeschlagen ersetzt werden. Wieder kein Großkreutz, stattdessen wieder Mustafi. Unabhängig vom Fehler Mustafis, der zum Ausgleich führte, wundert man sich wieder nicht so laut über dessen Einwechselung, sondern darüber, warum Philip Lahm so wahnsinnig schlecht gespielt hat.

Aber was ist denn da überhaupt los? Jogi Löw überrascht die Nation, weil er einen Skandalspieler mitnimmt, obwohl seine Kollegen schon für kleinere Vergehen aus der Nationalmannschaft geflogen sind. Namensvetter Kevin Kuranyi kann da ein Lied von singen. Oder Max Kruse.
Und gerade in dem Moment, wo sich alle einig sind und behaupten “Großkreutz ist halt aufgrund der Personalsituation unverzichtbar”, verzichtet Löw nicht nur einfach, sondern degradiert ihn scheinbar auch zur möglichen Alternative, wenn der Busfahrer humpelt und nicht mehr spielen kann.

Eigentlich kann es dafür nur eine logische Erklärung geben. Als die offizielle DFB-Seite ihren eigenen Spieler interviewte und sich über die Döner-Geschichte lustig machen wollte, hatte Kevin Großkreutz genug und beschwerte sich beim Trainer. Weil der aber Ruhe in der Wohlfühl-Oase namens DFB haben wollte und nicht reagierte, pinkelte Kevin in dessen Shampoo-Flasche.
Das würde auch erklären, warum Jogi Löw jeden Morgen am Strand joggen geht. Der hält sich damit nicht wirklich fit, sondern kauft jeden zweiten Morgen eine neue und verschlossene Shampoo-Flasche im Supermarkt.

Oder Jogi Löw hielt Großkreutz für einen wahnsinnig witzigen Menschen, hat aber erst nach längerer Zeit im Trainingslager realisiert, dass sein Kommentar: “Häää, Trainer, das verstehe ich nicht, wo soll ich nochmal spielen?!?”, gar kein Scherz war….

Nein, das ist natürlich alles nur so dahingeschrieben und nicht wirklich so passiert. Hoffe ich zumindest. Aber die Frage bleibt im Raume stehen: warum überrascht Löw mit der Nominierung eines Skandalspielers, wenn der höchstens in der 3. Reihe steht?

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