Valdes als Bayerns No.2?

victor valdez bayern münchen

Nachdem Pep Guardiola auf einer Pressekonferenz ankündigte, er wolle lediglich noch einen weiteren Torwart für die anstehende Saison haben, taucht in den spanischen Medien direkt der erste Kandidat dafür auf.

Victor Valdez spielte lange Zeit erfolgreich beim FC Barcelona. Unter Guardiola.
Aktuell sollte der Torhüter zum AS Monaco wechseln, fiel aber durch die medizinische Untersuchung. Seine Ärzte behaupten jedoch, er würde sich sehr bald von seinem Kreuzbandriss erholt haben.

Brauchen wir noch einen weiteren Torwart? Ja. Den Gedanken von Pep Guardiola kann ich durchaus nachvollziehen. Tom Starke mag ein geduldiger Ersatz sein, der seine Rolle beim FC Bayern glücklicherweise kennt, aber zum Ende der Saison fiel nicht nur Manuel Neuer, sondern eben auch die Nummer 2 aus.

Vielleicht sollte man mit dem Gedanken spielen, einen weiteren, erfahrenen Torwart zu holen, der dann abwechselnd mit Tom Starke den Status der Nummer 2 einnimmt. Der jeweils andere sollte die Regionalmannschaft mit seiner Erfahrung stärken.
Dadurch fördert man zwar nicht unbedingt den Nachwuchs und die Zeit nach Manuel Neuer, aber damit könnte man auch 2-3 Jahre vor Neuers fussballerisches Rentenalter anfangen.

Schon wieder ein Spanier!? Diese Frage taucht derzeit ziemlich häufig bei den Bayern-Fans auf. Auch bei mir. Dahinter steht aber nur ein Gefühl, keine echten Fakten. Guardiola holte bisher lediglich Thiago und nun auch Bernat. Im Zusammenspiel mit dem Ballbesitz-Fussball und seiner Aussage er könne eben nur so spielen lassen fühlt es sich an, als wolle Guardiola eine Kopie vom, mittlerweile selbst umdenkenden, FC Barcelona erschaffen.
Dieses Gesamtpaket lässt uns Kritiker abwinken, wenn wir vom nächsten Spanier hören, der geholt werden soll.

Tatsächlich hört sich der Transfer nach einem Freundschaftsdienst an. Valdez suchte einen neuen Verein, wurde abgelehnt und ist mit seinen 32 Jahren sowie einem kaputten Kreuzband bestimmt schwer zu vermitteln. Vielleicht würde er seinem alten Trainer aber diesen Freundschaftsdienst mit besonderen Eifer und Disziplin danken. Problematisch wird es vor allen Dingen nur dann, wenn er sich mehr dem Trainer, als dem Verein verbunden fühlt. Niemand will nach Guardiolas Abgang, der wird irgendwann kommen, den Kader komplett neu aufbauen müssen.

Genauso wahrscheinlich ist es aber auch, dass diese Gedankenspiele alle vollkommen unnötig und die Meldungen schlichtweg falsch sind. Auch in Spanien gibt es Sommerlöcher und die Journalisten müssen kreativ werden. Was liegt da näher, als den gescheiterten Valdez-Transfer und Guardiolas Wunsch nach einem weiteren Torwart in Verbindung zu bringen.

Wie dem auch sei, wenn Guardiola noch einen Torwart braucht, sollte es kein Problem sein, einen zu bekommen. Immerhin hatte Deutschland auf dieser Position noch nie Schwierigkeiten. Und wenn es ein deutscher Torhüter wäre, müsste man sich auch nicht länger fühlen, als würde der FC Bayern zu einem Abklatsch von Barcelona werden.

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