#ALSicebucketchallenge–Ein Trend fängt an zu nerven

#alsicebucketchallenge

Günther Jauch, Helene Fischer, Tom Cruise, David Beckham oder wie auf der Grafik zu sehen Bastian Schweinsteiger, Gareth Bale, Jörg Wontorra, Robert Lewandowski und Mats Hummels… Die Liste der Prominenten, die an der Aktion #ALSIcebucketchallenge bereits teilgenommen haben, ist unglaublich lang. Und durch das System der drei weiteren Nominierungen pro Teilnehmer, wird diese Liste auch rasend schnell immer größer.

Keine Frage, es ist etwas positives, wenn sich Prominente mit solchen Aktionen für wohltätige Zwecke einsetzen. Und es sieht ja auch anfangs ganz witzig aus, wenn sie sich mit eiskalten Wasser begießen. Manche Videos, wie das von Bastian Schweinsteiger, sind auch richtig gut, mit viel Witz und kreativen Aufnahmen, gemacht. Aber irgendwann fängt auch der unterhaltsamste Trend an, zu nerven.

Man kann kaum ein paar Nachrichten online lesen, ohne auf ein IceBucket-Video zu stoßen. Nachrichten-Magazine im TV zeigen täglich neue Videos. Wohin man schaut, man sieht Menschen, die sich kaltes Wasser über den Kopf gießen.

Als wäre es nicht genug, dass die Prominenten es machen, jetzt fangen auch noch die Nachbarn, Kollegen und Freunde an, sich mit einem Eimer kalten Wasser nass zu machen – so nah fühlte man sich den Stars wahrscheinlich selten.

Wie viele Tage müssen wohl noch vergehen, bis auch der letzte Bundesligaspieler einmal teilgenommen hat? Oder werden die Trainer irgendwann die Reißleine ziehen und die Aktionen verbieten, damit sich die Spieler nicht öffentlich vom Bundesliga-Alltag ablenken lassen?
Felix Magath und Lothar Matthäus beispielsweise wurden auch nominiert, verzichteten aber auf ein Video und spendeten lieber direkt. Gut, das werden die meisten Prominenten auch trotz ihres Videos gemacht haben, aber darum sollte es ja ursprünglich gehen: Aufmerksamkeit und Spenden. Beides dürfte nun erreicht sein. Langsam kann der Trend also wieder abflachen.

Allerdings bin ich auch guter Dinge, denn spätestens wenn das Thermometer draußen –10 bis – 15 Grad Celsius zeigt, wird das Interesse daran vergehen, sich Eiswasser über den Kopf zu kippen.

Bilder: facebook.com

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