1 Tor und 3 Punkte im Geisterspiel von Moskau

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Man kann nicht über das Champions League Spiel zwischen ZSKA Moskau und dem FC Bayern München sprechen, ohne auf “das Geisterspiel” zu kommen.
Wie ich bereits geschrieben hatte, halte ich diese Form der Bestrafung für groben Unfug. Und bisher habe ich auch noch niemanden gehört, der diesbezüglich eine andere Meinung vertritt.
Man hörte das Knarren des Kommentatoren-Stuhls. Das klicken und surren der Kameras. Und sehr viele Kommentare von Spielern und Trainern auf dem Feld.
Interessanterweise hatten sich bereits in der ersten Halbzeit Fans am oder im Stadion eingefunden, auf Sky war man sich selbst nicht so ganz sicher, die immer wieder zu hören waren.  Spätestens in der zweiten Hälfte waren dann aber auch Fans eindeutig im Stadion zu hören.
Ironisch wäre es, wenn es ausgerechnet diejenigen waren, die ursprünglich diese Strafe zu verantworten haben. Offiziell soll es sich aber um einige hundert Sponsoren gehandelt haben. UEFA. Muss man nicht weiter kommentieren, es reicht, den Kopf zu schütteln.

Kompliment aber an die rund 50 Fans des FC Bayern München, die sich kurzerhand in einem Hochhaus neben dem Stadion einquartiert haben sollen, um ein Blick auf das Spiel zu haben. Derzeit machen verschiedene Berichte die Runde, nachdem der Verein die Rechnung übernommen haben soll. Wie dem auch sei, diese kreative Lösung sollte auf jeden Fall nicht unerwähnt bleiben.

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medhi benatia fc bayern münchenDie sportliche Sicht auf das Spiel kann man eigentlich getrost vergessen. ZSKA Moskau soll angeblich mit einer 4-4-2 Aufstellung gespielt haben. Es sah aber aus, wie 1-5-5. Und angefühlt hat es sich, wie eine 0-11 Aufstellung, mit hängender Eins.

Die Chancenverwertung des FC Bayern München war katastrophal. Ein Strafstoß sorgte für den Siegtreffer durch Thomas Müller.
Auf der anderen Seite brauchten Benatia und Dante immer wieder eine Weile, bis sie mit ihren Rollatoren endlich zurück im eigenen Strafraum waren. Ein gefährliches Spiel gegen die Moskauer, die einige Gelegenheiten hatten, aus dem Nichts einen Ausgleichtreffer zu erzielen.
Nach einem solchen Spiel wäre es aber sinnlos, tatsächlich in die Einzelkritik zu gehen. Ein gutes Pferd, so heißt es, springt nur so hoch, wie es muss. 1 Tor, 3 Punkte. Das bleibt am Ende des Tages in den Büchern stehen. Haken drunter, weitermachen.

Die Fakten zum Spiel:

ZSKA Moskau – FC Bayern 0:1 (0:1)

ZSKA Moskau
Akinfeev – Fernandes, V. Berezutski, Ignashevich, Schennikov – A. Berezutski – Tošić (78. Efremov), Natcho (66. Doumbia), Milanov – Eremenko, Musa
Ersatz
Chepchugov, Nababkin, Efremov, Bazelyuk

FC Bayern
Neuer – Lahm, Benatia, Dante, Alaba – Xabi Alonso – Götze (77. Shaqiri), Bernat – Robben (82. Rafinha), Lewandowski (90. Pizarro), Müller
Ersatz
Reina, Hojbjerg, Boateng, Rode

Schiedsrichter: William Collum (Schottland)
Zuschauer: 300, Tore: 0:1 Müller (22. / Foulelfmeter)
Gelbe Karten: Eremenko / Lahm, Benatia

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