Shaqiri: Vom Kampfschwein zum Kameraden…neider

xerdan shaqiri fc bayern

Xherdan Shaqiri kam zum FC Bayern München und konnte schnell die Herzen der Fans gewinnen. Ein kleines Kampfschwein, gute Einstellung, sympathischer Kerl, talentierter Spieler.
Ein talentierter Spieler ist er immer noch…

Während der Länderspielpause ist nun ein weiteres Interview von Shaqiri in der Basler Zeitung erschienen.
Der Schweizer belastete in den letzten Monaten die Beziehung zu den Bayern-Fans mit seinen Forderungen und seiner überzogenen Selbsteinschätzung. Aber in diesem Interview mutiert Shaqiri vom Kampfschwein zum Kameraden….neider.

Die ganze Geschichte nahm vor einigen Monaten ihren Lauf. Xherdan Shaqiri war der Meinung, er würde beim FC Bayern München nicht häufig genug spielen. Zu keinem Zeitpunkt stellte er seine eigene Leistung in Frage oder verwies auf seine starke Konkurrenz.
Shaqiri wollte den Verein wechseln, es wurde immer wieder durch seinen Bruder und Berater, aber auch durch eigene Aussagen, öffentlich thematisiert. Der FC Bayern wollte ihn behalten und verweigerte einen Transfer.

Wurde Shaqiri wirklich beim FC Bayern so wenig eingesetzt? Hierfür ein kleiner Blick auf die Leistungsdaten der Saison 2013/2014.



Bundesliga: 21 x im Kader, 10 x in der Startelf, 7 x eingewechselt, 13 x verletzt
Fazit: wenn er gesund war, war er immer im Kader. An 23 von 34 Spieltagen hat er gespielt, oder hätte es können, wenn die Verletzungen nicht gewesen wären.

UEFA- Supercup: Einwechslung für ca. 30 Minuten, DFL-Supercup: Startelf, FIFA Klub-WM: 2 x im Kader, 1 x Startelf, 1 x eingewechselt

Champions League: 4 x im Kader, 3 x eingewechselt, 7 x verletzt
Fazit: nur ein einziges mal war Shaqiri gesund und wurde nicht eingesetzt.

DFB-Pokal: 4 x im Kader, 2 x Startelf, 1 x eingewechselt, 1 x verletzt
Fazit: von den 6 Spielen hat er die Hälfte gespielt und war einmal verletzt.

Info: Differenzen ergeben sich durch Trainingsrückstände nach Verletzungen.

Wenn man dazu bedenkt, dass es sich mit einem Muskelbündelriss und zweimaligen Muskelfaserrissen um langfristige Verletzungen handelte, kam Xherdan Shaqiri trotz überlegener Konkurrenz sehr häufig zum Einsatz.
Natürlich soll ein Spieler den unbedingten Willen haben, möglichst jedes Spiel zu spielen. Forderungen sollte man aber nur nach realistischen Maßstäben stellen.

Ist es eine Charakterschwäche, oder ist der Kraftwürfel einfach nur schlecht beraten? Seine Selbsteinschätzung ist mindestens fragwürdig, wenn nicht sogar der Gipfel des Hochmutes.

"Ich habe es schon oft gesagt: Ich muss beim FC Bayern nicht mehr beweisen, dass ich von Anfang an spielen kann. Ich habe es oft genug bewiesen."
Xherdan Shaqiri

Man muss sich hier immer wieder vor Augen halten, wer so über sich spricht. Es ist kein Arjen Robben, der sich in diesem Bad der Selbstzufriedenheit suhlt. Es ist Shaqiri, dem man mit viel Wohlwollen eine mittelstarke Leistung bescheinigen kann.

Es ist die eine Sache, sich selbst für total super zu halten und dabei nicht zu merken, wie daneben man eigentlich liegt. Aber das war noch nicht das Ende der Fahnenstange…

"Es ist nicht schön, wenn man als Nationalspieler draußen sitzt und ein 17-Jähriger (Anmerkung: Gianluca Gaudino) mit weniger Erfahrung den Vorzug erhält.”
Xherdan Shaqiri

So eine Aussage über einen jungen Mitspieler in der Öffentlichkeit zu treffen, so missgünstig zu sein, das hat bei mir das Fass zum überlaufen gebracht. Und wenn ich die diversen Online-Kommentare verfolge, dann ergeht es mir damit nicht alleine so.

Man kann nur hoffen, dass dieses Kapitel im Laufe der nächsten Transferperiode ein Ende finden wird. Hätte Shaqiri in diesen Monaten in seiner Außendarstellung noch die Kurve bekommen, wäre eine Ausleihe meine erste Wahl gewesen. Nach diesem Interview allerdings nicht mehr.
…es darf keinen Stinkstiefel geben, sonst werden wir nicht Meister.”, erklärte Matthias Sammer noch vor einigen Wochen. So groß ist das Talent von Shaqiri nicht, dass der FC Bayern München das Risiko eingehen könnte, wegen dessen Ego den Erfolg zu gefährden.

Wie siehst Du die Personalie Xherdan Shaqiri?
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One response to “Shaqiri: Vom Kampfschwein zum Kameraden…neider”

  1. Anonymous says :

    Die Bayern waren immer ein Verein mit Spielern, die Charakter und Respekt füreinander hatten. Hat dieser Shaqiri Charakter oder gar Respekt? – Nein, und nochmals nein!!!
    Bitte jagt ihn vom Hof – oder besser: bitte erteilt ihm die Freigabe zum Klubwechsel….

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