Gerüchte um spanischen Sportdirektor

Matthias Sammer Interview (2)

Am späten Nachmittag macht eine Meldung die Runde, bei der man erst den Kopf schüttelt und dann, aus der Befürchtung es könnte etwas daran sein, einen dicken Hals bekommt.

Laut der spanischen Zeitung “El Mundo Deportivo” soll Pep Guardiola sich in München mit Ramon Rodriguez Verdejo, genannt “Monchi”, getroffen haben.
Angeblich habe der Sportdirektor des FC Sevilla von Pep Guardiola ein Angebot bekommen, für den FC Bayern München zu arbeiten.
Zeitgleich wartet man als Bayern-Fan darauf, dass die anstehende Vertragsverlängerung mit Matthias Sammer als Sportvorstand vollzogen und bekannt gegeben wird.

Ich möchte es mir gar nicht vorstellen. Allein die Tatsache, dass es ja ein Wunschkandidat von Guardiola wäre und der seinen eigenen Vorgesetzten einstellt, sorgt für Unverständnis. Das es theoretisch möglich wäre, dass Matthias Sammer für die Verdejo vor die Tür gesetzt wird, löst schon mittelschwere Wutanfälle aus.

Und wenn Karl-Heinz Rummenigge die Medien tausendmal als Rassisten betitelt, es geht mir gegen den Strich, dass jede neue Personalie aus Spanien stammt.
Neben den sechs spanischen Spielern, deren Qualität zumindest in vier Fällen unbestritten sind, hat Guardiola vier Spanier im Trainer-Team untergebracht. Es ist völlig in Ordnung, seine Vertrauten mit einzubinden. Es muss aber nicht jeder neue Angestellte, vom Manager bis zum Busfahrer, aus Spanien kommen. Ein paar qualifizierte Menschen gibt es auch noch in anderen Ländern. Auch aus Deutschland.

Das größte Problem dabei ist nämlich nicht die Nationalität, auch nicht unbedingt die drohende “Cliquen-Bildung”, wie man sie früher von “Südamerika-Connections” kannte, sondern die persönliche Bindung an Guardiola. Immer wieder hört man aus dieser Richtung, dass sie zwar den Verein irgendwie gut finden, aber wegen Guardiola gekommen sind.
Ich gehe nicht davon aus, dass Pep Guardiola der neue Alex Ferguson von Bayern München wird. Und was dann? Einen Haufen verbrannter Erde, 50 aufgelöste Arbeitsverträge und jede Menge neuer Stellen zu besetzen?

Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass diese Meldung am Sonntag schlichtweg eine Ente und somit die ganze Aufregung umsonst war.

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2 responses to “Gerüchte um spanischen Sportdirektor”

  1. Anonymous says :

    Sammer sollte einen Vertrag auf Lebenszeit bekommen. Das wäre das einzig richtige Zeichen der Geschäftsführung auf diese Meldung und das asap! Ansonsten verliert der Klub jegliche Identität!

  2. Jürgen Birkert says :

    Und in vier Jahren werden die „gut bürgerlichen Gasthöfe“ in München geschlossen und in Katalonische Lokale umgewandelt, weil der Pep dieses Essen soooo mag …
    Ich bin zu 100% beim Blogschreiber! Hoffentlich bleibt Sammer !

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