Spielerbelastung:Party auf Rezept?

Bastian Schweinsteiger (2)

Die Belastung der Spieler ist ein Thema, welches nicht so richtig loslässt. Aktuell hat der Chefredakteur der SportBILD, Alfred Draxler, eine Frage aufgeworfen, die man sich in den vergangenen Tagen vielleicht auch schon mal gestellt hat.

Ob man die Beschwerden der Funktionäre und Spieler nun berechtigt findet, oder nicht, sei mal dahingestellt. Die Kritik an der Belastung passt aber mit dem Verhalten einiger Spieler nicht zusammen.

Da haben wir beispielsweise Bastian Schweinsteiger, dessen privates Liebesleben im Boulevard ausgebreitet wurde, weil man ihn zusammen mit einer Frau in New York gesehen hat.
Kurze Zeit später traf er sich offenbar mit seiner neuen Partnerin in Belgrad, Serbien.

Mesut Özil fällt ebenfalls langfristig aufgrund einer Verletzung aus. Sein Therapieplan sieht offenbar vor, dass er das Nachtleben von Las Vegas unsicher macht. Und spätestens seit dem Lell´schen Chatlog-Leak wissen wir, dass da jemand gern mal ein Tröpfchen mehr trinkt.

Die Belastung der Spieler ist scheinbar noch nicht groß genug, wenn sie während einer Arbeitsunfähigkeit um die halbe Welt fliegen können, um ihr Jet-Set Leben voll auszukosten.
Wenn die Herren den Kopf frei bekommen wollen, könnten sie auch spazieren gehen. Die körperliche Belastung durch den verbundenen Reisestress dürfte in keinem Verhältnis zur mentalen Befreiung stehen.
”Mit dem Trainer abgesprochen…” gilt als standardisierte Antwort auf Nachfragen.

Wäre man doch nur Fussball-Profi geworden. Man hätte nicht nur ganz automatisch und kostenlos immer die neusten Trikots der Saison, nein, man hätte auch noch ganz andere Arbeitsrechte. Oder habt Ihr schon einmal vom Chef die Erlaubnis bekommen, mit einem gelben Schein auf Weltreise zu gehen? Quasi Party auf Rezept?


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2 responses to “Spielerbelastung:Party auf Rezept?”

  1. Basetuner says :

    Ähmm. Das soll jetzt heissen, dass ich, weil ich mir vor drei Monaten einen Kreuzbandriss zugehzogen habe, nicht mehr weggehen darf? Is nur gut dass das mein Chef anders sieht.
    Selbstverständlich darf ich weggehen oder sonst was machen. Wenn ich es mir leisten könnte würde ich dann auch irgendwohin jetten. Die Frage ist nur eine: hintert das was ich mache den Genesungsprozess oder ist es diesbezüglich irrelevant. Ist es letzteres, ist es auch für meinen/ deinen/ seinen Arbeitgeber irrelevant.
    Im übrigen ist das gesabber von A. Daxler ebenso irrelevant.

    MfG

    • Torsten says :

      Hallo Basetuner.
      Es geht um die Belastung der Spieler, die u.a. auch die Reisestrapazen der Spieler beinhaltet.
      Zudem bin ich mir sicher, dass Partynächte während der Arbeitsunfähigkeit nicht so gern gesehen werden.

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