11 Gründe,warum Löw Bayern-Trainer wird

Jogi Löw Bundestrainer Trainer FC Bayern München

Bevor es am Freitagabend um 20.45 Uhr gegen Gibraltar um drei Punkte in der EM-Qualifikation geht, habe ich mir Gedanken um die wichtigste Personalie unserer Mannschaft gemacht.

Was wird unser Weltmeister-Trainer Joachim Löw eigentlich nach der Europameisterschaft 2016 machen? Vielleicht arbeitet er als Bundestrainer weiter. Aber was folgt dann nach der Weltmeisterschaft 2018? Löw wird doch nicht  bis zur Rente den Bundesadler tragen?

Für Euch habe ich 11 (nicht immer ganz ernstgemeinte) Gründe gefunden, warum Jogi Löw Trainer beim FC Bayern München wird!

  1. Pep Guardiola – Chronik
    Auch wenn man immer wieder gern davon spricht, den Spanier möglichst langfristig beim FC Bayern München halten zu wollen, kann man nicht davon ausgehen, dass er 10 Jahre bleiben wird. Den FC Barcelona, seiner unumstrittenen Herzensangelegenheit, hat er vier Jahre trainiert. Fünf Jahre, wenn man die zweite Mannschaft dazu rechnet.
    Vielleicht hält er es beim FC Bayern länger aus. Aber unwahrscheinlich, dass es gleich doppelt so lang werden wird.
  2. Jogi Löw – Chronik
    Der Bundestrainer hätte die Chance als Europameister abzutreten, sofern die Nationalmannschaft in Frankreich erfolgreich sein wird. Oder er will dem ganzen noch die Krone aufsetzen und mit dem Confed-Cup alle drei möglichen Titel vereinen. Dann wäre es aber auch wahrscheinlich, dass er die WM noch mitnehmen muss, denn ein Trainerwechsel ein Jahr vor dem Turnier, das wäre nicht ideal.
    Nach der EM könnte er sich eine 1-2jährige Auszeit nehmen, bevor er beim FC Bayern Pep Guardiola beerben wird. Bei optimalen Verlauf wäre dies aber auch nach Weltmeisterschaft möglich. Demnach würde Guardiola nach seinem 6. oder 7. Jahr beim FCB wieder die Koffer für New York packen.
  3. Der Style
    Wer sich fragt, wie Jogi Löw zum FC Bayern München passt, muss die Seitenlinie im Auge behalten. Schon bevor Pep Guardiola uns mit seinen maßgeschneiderten Anzügen an der Seitenlinie begeisterte, wusste Löw modisch zu überzeugen.
    Die sportlichen Outfits wird er auch weiterhin von ADIDAS tragen, der feine Zwirn von Giorgio Armani wird dem – dann ehemaligen – Bundestrainer auch gut zu Gesicht stehen.
  4. Sammer`denn nu wieder Freunde?
    So ganz vergessen wird der DFB-Konflikt zwischen Klinsmann, Löw und Sammer wohl nicht sein. Aber Matthias Sammer ist keine Person, die derartige Konflikte über den potentiellen Erfolg stellt. Wenn es erfolgsversprechend ist, wird er sich mit Löw wieder an einen Tisch setzen und die Vergangenheit ruhen lassen.
    Und auch Löw macht nicht den Eindruck, als wäre er ganz verrückt danach, Streitigkeiten unnötig in die Länge zu ziehen.
  5. Das Image
    Jogi Löw wurde bis zum WM-Finale in den sozialen Netzwerken von vielen “Fan-Experten” als unfähiger, arroganter Depp betitelt. Nach dem Finale schwiegen diese Kommentatoren ein wenig, stiegen aber noch vor dem Weltmeister-Empfang in Berlin wieder mit Kommentaren wie “Wir sind TROTZ Löw Weltmeister geworden!” direkt wieder ein.
    Ja, Jogi Löw ist umstritten. Einen wirklichen Grund braucht man dafür nicht. Nivea-Werbung, Aufstellung, Einstellung, ….alles Mist.
    So viel Ablehnung bekommt man in Deutschland sonst nur als Trainer des FC Bayern. Also die ideale Fortsetzung seiner Karriere.
  6. Die Alternativen
    Für Jogi Löw würden sich sicherlich auch noch andere Alternativen anbieten. Im Ausland wäre das Risiko zwar unter Umständen etwas geringer, aber je nachdem wie erfolgreich die Nationalmannschaft in den nächsten Jahren noch sein wird, erarbeitet sich Löw auch national mehr Kredit.
    Für den FC Bayern München fehlt hingegen fast eine Alternative. Für den schnellen Einsatz wäre natürlich Matthias Sammer vor Ort. Aber ob der sich aus dem sicheren Vorstand noch einmal langfristig auf die Trainerbank setzen will?
    Wer auf Guardiola folgt, muss schon was vorzuweisen haben. Ein WM- und möglichst noch ein EM-Titel wären da schon mal nicht die schlechtesten Arbeitsnachweise.
    National fehlt mir die Alternative zu Löw als Pep-Nachfolger. International wird es wenige vom Format geben, die auch bereit wären schnellstmöglich die deutsche Sprache zu erlernen.
  7. Nachwuchsförderung beim FC Bayern
    Bis Jogi Löw Bayern-Trainer wird, nebenbei noch 1-3 Titel mit der Nationalmannschaft eingefahren hat, hat der Verein seine Nachwuchsförderung optimiert.
    Der Bundestrainer hat (zusammen mit Klinsmann) ja schon häufiger Spieler aus dem Ärmel geschüttelt, die so keiner auf dem Radar hatte. Man erinnere sich nur an Donnerwetter-der-David (Odonkor) oder auch dem plötzlichen Final-Teilnehmer Knockout-Kramer. Die Jugendarbeit des FCB hätte er sicherlich genau im Auge und würde das Potential nutzen.
  8. Die Stars der Mannschaft
    Viele Stars des FC Bayern München spiel(t)en bereits für die Nationalmannschaft und sind mit Löws Arbeit bestens vertraut. Und wer ihn nicht persönlich kennt, der hat schon mal Erfahrung mit seiner Arbeit gesammelt. Dante zum Beispiel. Obwohl der bis dahin sicherlich nicht mehr beim FC Bayern spielen wird.
  9. Internationale Größe
    Auch wenn die Kritiker und Nörgler es anders sehen werden, Jogi Löw ist international eine Größe geworden. Gekrönt hat er sich natürlich durch den Weltmeister-Titel, dem – ich wiederhole mich – eventuell noch weitere Titel folgen könnten.
    Dieses Standing hatte Klinsmann seinerzeit nicht. Nicht international. Nicht national. Und erst recht nicht bei den nationalen Medien.
    Löw, derzeit immerhin gemeinsam mit Guardiola für den Titel “Trainer des Jahres” nominiert, spielt derzeit auf großer Bühne.
  10. Die Drucksituation
    Der Bundestrainer macht grundsätzlich alles falsch. Daran erinnern wir potentiellen Bundestrainer ihn vom heimischen Sofa auch immer wieder.
    Wer ein Finale der WM – und hoffentlich noch (nun aber wirklich zum letzten mal) viele andere – besteht und so dauerhaft in der Kritik von Fans, Experten und anderen Bundesliga-Trainern steht, wird mit dem Druck beim FC Bayern München klarkommen.
  11. Der Schal
    Löw ist längst unter dem Titel “Der Bundesschal” bekannt. Und es wäre doch wirklich eine tolle Geste, wenn er in den nächsten Jahren den rot-weiß- gestrickten Schal von Uli Hoeneß auftragen würde.
    Der Ex- und vielleicht zukünftige Präsident soll unheimlich abgenommen haben. Der kann doch dann nicht mit dem übergroßen Wolle-Ding auf der Tribüne zelten gehen. Da muss dann mal ein neues Halstuch her. Und zum wegwerfen ist der doch viel zu schade? Nein, nein, den kann man noch gut und gern ein paar Jahre tragen.

Vielleicht kommt es genau so. Vielleicht aber auch nicht. Unter Umständen ist Red Bull bis dahin schon in die erste Liga aufgestiegen und kauft sich mit dem Bundestrainer einen ganz großen Namen ein. Das nötige Kleingeld werden sie dafür schon noch zusammenkratzen können.
Oder Jogi Löw hat genug vom Image des berühmtesten Halstuch-Trägers der Nation und übernimmt lieber einen Verein in Italien oder Spanien.
Aber die besten (11) Gründe sprechen wohl trotzdem für den FC Bayern München. Oder?

 

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9 responses to “11 Gründe,warum Löw Bayern-Trainer wird”

  1. carlosrios says :

    ein sehr guter und auch witziger kommentar.glaube aber eher das jogi,wenn er aufhört,nationaltrainer oanders wird.kann ihn mir nicht so ganz als klubtrainer mehr vorstelen.aber wie heist es so schön,schaun mer mal.in diesem sinne ; ))

  2. Anonymous says :

    wenn der zu bayern geht werd ich dortmund fan in der 2. liga :P

  3. Limtette says :

    Löw wäre total der falsche Ansatz und würde die Arbeit von Van Gaal, Heynckes und Pep binnen kürzester Zeit gegen die Wand fahren. Ich wünsche euch, dass Pep noch sehr lange in München weilt und Sammer in dieser Zeit so viel aufsaugt, dass dieser in Peps Fußstapfen steigen kann. MMn gibt es keinen deutschen Trainer mehr, der die Herausforderung München meistern könnte und diesen Fußball spielen lassen könnte. Sammer kann im Moment viel von Pep lernen und hat im Club Fußball eigentlich schon mehr Erfahrung gesammelt, als Löw in seiner ganzen Karriere. Man sollte darauf schauen, dass Löw überhaupt kein Konzept hat und seine Spielweise grauenhaft ist. Mir wäre es lieber, wenn Favre, Sammer oder eben wieder einen richtigen Kracher übernimmt.

    • carlosrios says :

      es war ja auch witzig gemeint.aber das man weltmeister wird mit einem trainer der kein konzept hat,ist als aussage schon ein bisschen schwach.

  4. Anonymous says :

    Bayern Trainer? ,,,für die 2.Mannschaft :-)

  5. Barack says :

    Ich bleib dabei: Weltmeister trotz Löw. Das zeigt was Deutschland für Spieler hat. Zum Thema: Ich glaube nicht, dass die Verantwortlichen von Bayern so blind sind und die absolute Inkompetenz zum Trainer machen. Falls doch, dann steigt Bayern ab.

    • carlosrios says :

      @barack,weiss wirklich nicht warum so viele leute ein problem mit löw haben.seine planung zum weltmeistertitel war absolut perfekt.gute spieler brauchen auch jemanden der sie führt,sonst wird da nicht viel daraus.

    • Anonymous says :

      Ach ja, was genau hat er den geplant?

  6. carlosrios says :

    ist bestimmt die frage überhaupt,welcher trainer wäre geeignet nachfolger von guardiola zu werden.?????

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