Keine kleinen Gegner: wohin führt der Weg?

bastian schweinsteigerDas 2:0 im DFB Pokal gegen Braunschweig lässt die Vermutung entstehen, dass es wieder einmal keine kleinen Gegner mehr im Fussball gibt.
Alle Mann hinten rein, aggressiv dagegenhalten und mit einer geschlossenen Teamleistung den übermächtigen Bayern das Leben schwer machen. Diese Taktik scheint im Moment sogar für Zweitligisten sehr gut aufzugehen.
Klar, verloren haben sie trotzdem. Und das ist es ja, um was es am Ende des Tages eigentlich gehen sollte, das Spiel zu gewinnen.
Das Problem ist eher, dass der FC Bayern sich darauf verlassen muss, dass jemand einen Blattschuss abliefert, die Dose öffnet. Gegen Braunschweig gelingt das. Und auch gegen viele Gegner in der Bundesliga. Aber für die ganz hohen Ziele warten härtere Brocken, die auch eine höhere individuelle Klasse haben.

Pep Guardiola sprach nach dem Sieg über Braunschweig davon, dass die Mannschaft körperlich nicht richtig fit gewesen sei. Zu diesem Zeitpunkt der Saison eine ungewöhnliche Aussage. Die Vorbereitung liegt schon lange zurück, vor ihnen noch ein weiter Weg. Wohin soll der führen?

Es macht den Anschein, als wäre es der berühmte Sandkorn im Getriebe. Irgendein Ruckler fehlt, ein Knoten der platzt, damit es wieder so richtig rund geht. 

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