Labbadia kommt, Klopp geht, bleibt Guardiola?

jürgen klopp nachfolger bvb

Bruno Labbadia ist der neue Trainer vom Hamburger Sportverein. Bruno Labbadia? Das ist doch der Ex-Trainer vom HSV!?
Ja, auch. Alte Liebe rostet nicht. Oder so ähnlich.
Man muss es doch auch mal realistisch sehen. Der HSV hat so viele Trainer verbraucht, da ist es doch irgendwann logisch, dass man durch ist und sich die Namen wiederholen. So ein großer Pool an Kamikaze-Trainer ohne hohe Ansprüche ist ja im Fussball-Business auch nicht vorhanden…

Sollten die Sponsoren vom HSV sich über die Schlagzeilen gefreut haben, immerhin werden dann mal wieder die Logos auf allen Titelseiten gezeigt, konnten sie den Piccolo direkt wieder wegstellen. Die Konkurrenz aus Dortmund hat mit der heutigen Verkündung über Klopps Abgang direkt wieder die Titelseiten übernommen.

Zum 30.6. diesen Jahres löst der BVB-Trainer seinen Vertrag auf. Die Stimmung auf der Pressekonferenz kam einer Beerdigung gleich. Watzke, Zorc und mit Abstrichen auch Klopp selbst, stammelten irgendwelche dankbaren und traurigen Sätze vor sich hin, suchten Worte und waren vielleicht alles, aber nicht gut vorbereitet.
Fragen nach einem Nachfolger wollten sie nicht beantworten. Klar, solange man mit Tuchel nichts unterschrieben hat, kann man das ja auch besser spannend gestalten. Der Ex-Mainzer sollte aber aufpassen, dass er nicht irgendwann dauerhaft den Beinamen “Klopp-Nachfolger” bekommt.

Jürgen Klopp ist also ab Ende der Saison arbeitslos. Was könnte nach Dortmund folgen? Die Premier League? Oder doch lieber nach Spanien?
Jogi Löw drücke ich nun noch fester die Daumen für die Europameisterschaft im nächsten Jahr. Nicht das der DFB noch auf den schmalen Gedanken kommt und Klopp als Nachfolger anstellt, sollte Löw beim  Turnier frühzeitig ausscheiden.

Noch schlimmer wäre es aber, wenn Guardiola sich nicht dazu durchringen könnte, seinen Vertrag beim FC Bayern München zu verlängern. Man erinnert sich vielleicht nicht mehr, aber Jürgen Klopp wurde bereits als Alternative für Jürgen Klinsmann angefragt und hatte zugesagt. Einzig die Zusage von Klinsmann verhinderte damals die Zusammenarbeit.
Jürgen Klopp zum FC Bayern München? Als Nachfolger von Pep Guardiola? Kein Gedanke, mit dem man sich so wirklich anfreunden kann. Oder will. Oder auch nur ansatzweise vorstellen möchte.
Die sportliche Feindschaft war zu gut und produktiv, um daraus etwas anderes machen zu wollen.

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