Kein Terror, aber trotzdem Idioten

Pep Guardiola facepalm

Es gibt Tage, an denen knallt man innerlich einfach mit dem Kopf auf den Tisch. „Extrem-Facepalm“ sozusagen. Pep Guardiola scheint das zu kennen, wie man auf dem Beispielsbild links sehen kann.

Da macht man sich vor dem 13. Spieltag der Bundesliga Gedanken um Terroranschläge, Sicherheitsvorkehrungen, eventuelle Spielabsagen und einer drohender Massenpanik, falls Pyrotechnik eingesetzt wird. Und dann liest und hört man in den Medien von Vorfällen, die einem klar machen: wir brauchen gar keine Extremisten, um den Idioten-Anteil zu erfüllen.

In Gelsenkirchen sollen FCB-Hooligans gemeinsam mit Bochum-Randalierern gegen Schalker vorgegangen sein. Von erschreckender Brutalität ist die Rede und von der Fahrlässigkeit, weil während dieser angespannten Lage eine solche Massenschlägerei durchaus zur Massenpanik hätte führen können.

Beim Drittliga-Spiel zwischen Aue und Dresden stören Fans die Schweigeminute für die Terror-Opfer von Paris mit „Merkel-muss-weg“-Rufen. Das ist genauso idiotisch. Mal abgesehen davon, dass der Fussball nicht zu politisch werden sollte, sind solche Störungen einer Schweigeminute schlichtweg respektlos.
Außerdem, was heißt das schon, „Merkel-muss-weg“? Die war doch gar nicht da. Und politisch gesehen sollte man vielleicht erst auf eine vielversprechendere Alternative warten, bevor man vom Regen in die Traufe kommt.

Freuen wir uns darüber, dass es zumindest in Sachen Terror ruhig geblieben ist. Und sportlich gesehen freut es natürlich, dass der FC Bayern München die Tabellenführung ausbauen konnte. An manchen Tagen darf man scheinbar nicht mehr erwarten.

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