Vor Lissabon: Auf einen Kaffee mit Mario Götze…

Mario Götze FC Bayern 3 (2)Der Status Quo von Mario Götze beim FC Bayern ist nicht einfach. Als Top-Spieler aus Dortmund wechselte der WM-Torschütze zum FC Bayern München und musste sich dort erst einmal einreihen.
Und da kam einiges zusammen. Trainer Guardiola wollte eigentlich Neymar, heißt es, nicht Götze. Es gab Verletzungen und so richtig wohl schien er sich auch nicht zu fühlen. Als Außenstehender kann man nur spekulieren, aber zurück zum Status Quo festhalten, dass Mario Götze am Scheideweg seiner Karriere steht.

Karl-Heinz Rummenigge bot nun an, nach der Saison bei einem Kaffee mit Mario Götze über dessen weitere Karriere reden zu wollen. Etwas spöttisch klang die Einladung in sein Büro schon, war aber sicherlich eher nicht so gemeint. Zumindest verhält sich der Spieler absolut professionell und bietet keinen Grund dafür, ihn in der Öffentlichkeit so zu verspotten.

Die Sportredaktionen im Lande haben es auch nicht einfach. So ganz viele Geschichten bietet der FC Bayern München derzeit ja nicht und deswegen stürzt man sich gern auf einen Dauerbrenner wie Götze.
Aber völlig egal welche Gerüchte man an den Schreibtischen erfindet, um irgendwas zu veröffentlichen: Fakt ist doch, dass Carlo Ancelotti als neuer Trainer erst nach der Saison ein Gespräch mit ihm führen und sich dann entscheiden wird. Kann er was mit Götze anfangen? Kann Götze was mit seinem neuen Trainer anfangen? Ein Sondierungsgespräch ist unausweichlich und wird letztendlich Klarheit bringen.

Der FC Bayern wäre auch gut beraten, sollte man bei einem eventuellen Transfer erst einmal die Europameisterschaft abwarten. Sinken wird die potentielle Ablöse wahrscheinlich nicht. Aber sollte der, aufgrund der aktuellen Situation immerhin sehr ausgeruhte, Spieler bei der EM richtig auftrumpfen, bleiben zwei Möglichkeiten:
1. der FC Bayern entdeckt die Möglichkeiten von Götze noch einmal neu.
2. der FC Bayern kann durch eine gute EM-Performance von Götze noch einmal ein paar Millionen zusätzlich bekommen.

Grund zur Eile gibt es also nicht. Vielleicht für die Sportredaktionen, weil die JETZT gute Geschichten brauchen, denn im Sommer sorgt die EM für volle Seiten. Aber alle anderen können gut damit leben, in Ruhe die Saison zu spielen und sich dann zusammen zu setzen.

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