#AtletiFCB: Stumpfer Rasen und nichts dazu gelernt…?

Schon vor dem Halbfinale des FC Bayern München gegen Atletico Madrid wurde von Seiten der Bayern der „stumpfe Rasen“ beklagt. Nur auf Drängen des Rekordmeisters wurde er auf die vorgeschrieben 2.5 cm gekürzt, sagt man. Hinzu kommt, dass die Spanier den Rasen absichtlich nicht vorher wässerten, um ihn eben „stumpf“ zu halten, was das schnelle Passspiel der Bayern verhindern sollte.
Ärgerlich. Aber nicht zu ändern. Und egal wie sehr es das Spiel verändert, ein Fussball-Profi auf dem Niveau unserer Spieler muss damit umgehen können.
„Es benutzt kein Spieler als Ausrede, aber es ist nun einmal ein Fakt.“, zog Oliver Kahn das Fazit. Und Lahm schien ganz froh, dass am kommenden Dienstag in München vorher wieder der Gärtner den Hahn aufdrehen wird.

Was nach der 0:1 Niederlage der Bayern aber viel schwerer wiegt, ist der Eindruck, Pep Guardiola habe nichts dazu gelernt.
Das Franck Ribery aufgrund kleiner Probleme zunächst auf der Bank saß, konnte man vielleicht noch nachvollziehen. Das neben ihm aber Thomas Müller Platz nehmen musste, fanden die Fans der Roten wenig amüsant. Zu Recht.
Man weiß nicht, ob es mit Thomas Müller anders gelaufen wäre. In den letzten, verbliebenen 20 Minuten, in denen er dann spielen durfte, war der Drops nicht nur gelutscht, sondern scheinbar schon gut verdaut.
Guardiola erklärte später, er wollte lieber auf links einen Linksfuß, auf rechts einen Rechtsfuß einsetzen. Zudem sollte mit Thiago das Mittelfeld verstärkt werden.
Das diese Gedankengänge völlig verpufften, sah am TV wohl jeder, aber Guardiola an der Seitenlinie nicht. Und kamen die Einwechslungen wohl nicht nur für mich viel zu spät…
Und hier können wir dann wieder über den Punkt der Unbelehrbarkeit von Guardiola sprechen. Thomas Müller ist für solche Spiele wie gemacht. Und bekanntermaßen ist er derjenige, der am ehesten etwas macht, womit der Gegner nicht rechnet.
Vielleicht hätten wir auch mit Thomas Müller dieses Spiel verloren. Aber als Fan hätte man ganz sicher das Gefühl gehabt, der „Raumdeuter“ hätte zumindest alles versucht, damit das Team an diesem Abend hätte erfolgreich sein können.
Um es kurz zu machen, zitiere ich einfach Louis Van Gaal: „Thomas Müller spielt (..) immer!“.
Das Pep Guardiola nach fast drei Jahren diese einfache „Bayern-Regel“ immer noch nicht verinnerlicht hat, ist traurig.

 

 

Aufgeben ist keine Alternative. Am Dienstag gibt es 90 Minuten lang die Chance, alles zu korrigieren. Allerdings haben die Halbfinal-Niederlage des Pep Guardiola schon System: FC Barcelona – Real Madrid…. und in diesem Jahr dann Atletico Madrid?

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