Über die Gefahr von "…dann eben nächste Woche!" |#FCBBMG #FCBayern|

Guardiola geschocktEine augenscheinlich wild zusammengewürfelte Mannschaft des FC Bayern trat heute gegen Borussia Mönchengladbach an. Matchball um die deutsche Meisterschaft. Ein Sieg hätte, zwischen zwei Halbfinal-Spielen gegen Atletico Madrid, den 4. Titel in Folge bedeutet.
Hätte, ….wäre…., wenn da nicht das 1:1 in der Statistik stehen würde.
Als die Aufstellung verkündet würde, dachte man, der FC Bayern München müsse eine Führung gegen die ultimative Offensive im Profi-Fußball verteidigen. Mit Ausnahme von Götze, Müller und Coman standen nur defensiv eingestellte Spieler auf dem Platz. Eine Aufstellung, wie man sie ansonsten eher im Sommer im Rahmen diverser Vorbereitungsspiele erwartet hätte.
Sebastian Rode bekam seine Einsatzzeit. Kimmich durfte sich im defensiven Mittelfeld versuchen und Boateng sollte eine Reha-Einheit im Live-TV spielen dürfen.
Offenbar zu viel des Guten, auch wenn es nachvollziehbar war, wenn man an den kommenden Dienstag denkt.
„…dann eben nächste Woche!“, ist der überwiegende Tenor von Teilen des Vereins und den Fans. Mit Ausnahme derer, die wohl schon bei der 1:0 Führung gepfiffen und angeblich sogar „Pep raus“ und „Götze raus“ skandierten.
Im Prinzip kann man diese Einstellung teilen. Eigentlich glaubt doch wohl niemand daran, dass der FC Bayern München nicht gegen Ingolstadt und Hannover bestehen könnte. Eigentlich… Denn auch diese Spiele müssen gespielt werden.
Die Gefahr ist, dass man auch gegen motivierte Ingolstädter mit der „…dann eben nächste Woche!“-Einstellung einen Matchball verspielt. Mit der Entscheidung am allerletzten Spieltag hätte niemand gerechnet. Auch die Spieler nicht. Und deren Nervenkostüm dürfte nicht das Beste sein, wenn sie mit dem Rücken zur Wand den Atem von Borussia Dortmund spürt. Die Schlagzeilen. Die Fragen der Journalisten. Die einst sichere Sache, die plötzlich wieder entrissen werden könnte…
Damit es gar nicht soweit kommt, sollte es dringend gelingen, den Schalter umzulegen! Im Idealfall muss der FC Bayern München in dieser Saison noch vier Spiele spielen. Vier Spiele, die man gewinnen kann. Die man gewinnen sollte. Die man gewinnen muss, wenn man die einmalige Chance ergreifen will, in vier mal 90 Minuten+ Geschichte zu schreiben.
Unbedingter Siegeswille. Hunger. Gier. Das alles müsste man aufbieten.
Gleichgültigkeit wie „….dann eben nächste Woche!“ ist zu dieser Phase der Tod eines unerreichbar scheinenden Zieles.

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