#FCBAtleti – Aber alle reden über Hummels und Dortmund…

Am Dienstag, 3. Mai 2016, um 20.45 Uhr in München, wird der Vorentscheid über die Geschichte von Pep Guardiola getroffen. Bester Trainer der Welt? Oder „nur“ Mr. Halbfinale?
Die sogenannten Experten können sich den Mund fusselig reden und immer wieder behaupten, Pep Guardiola werde nicht daran gemessen, ob der die Champions League gewinnt oder nicht. Ob es das Triple wird, oder eben nicht. Es wird immer wieder ein Thema sein, egal was man jetzt in sämtlichen Medien zum Besten gibt.
Das Rückspiel im Champions League Halbfinale ist so viel mehr, als nur ein Fussball-Spiel. Und es steht nicht gerade unter idealen Vorzeichen.

hummels rückennummer fc bayernNun könnte man meinen, in den Sport-Redaktionen des Landes ist es jedem bewusst und es gibt nur noch das Thema „FC Bayern München vs Atletico Madrid“, aber weit gefehlt…
Stattdessen macht man sich Gedanken darüber, dass Uli Hoeneß einer Mitteilung von Borussia Dortmund Glauben schenkte, in der stand: Mats Hummels hat den Wunsch, zum FC Bayern München zu wechseln.
Und man verbreitet die „harter Hund“-Nummer von Hans Joachim Watzke, der öffentlich kommentiert, der Hummels-Wechsel laufe nur so, wie er (oder der Verein) es bestimmt, oder gar nicht.
Nett gebrüllt, Löwe. Aber sehen wir uns doch einmal die Fakten an:

Natürlich kann und soll Borussia Dortmund die „Summe X“ nennen. Wenn sie den Bayern zu hoch sein sollte, hat der BVB genau zwei Möglichkeiten:
1. Verhandeln, Summe korrigieren und Hummels verkaufen
oder
2. Stur bleiben, das Risiko eingehen, dass Hummels und Fans unzufrieden sind und in einem Jahr leer ausgehen.
Der FC Bayern München trägt dabei kein großes Risiko. Sie werden Mats Hummels das eine Jahr Wartezeit mit einem vernünftigen Handgeld, welches nicht in der Höhe von „Summe X“ sein dürfte, versüßen und um Verständnis bitten, dass man mehr nicht tun konnte.
Sportlich kann man damit leben, wenn Hummels erst später kommt. Boateng und Benatia. Martinez und Badstuber, sofern wieder genesen oder langfristig einsetzbar. Kimmich und Alaba als Alternativen. Und für ein gefühltes Taschengeld kann man sich wohl auch noch die Dienste von Tasci für eine längere Zeit sichern.
Die Dringlichkeit zu handeln, sie liegt wohl eher bei Borussia Dortmund, sofern sie auf geschätzte 25 – 28 Millionen Euro nicht verzichten wollen.
Wobei man die neue Nettigkeit der Bayern-Bosse nicht unterschätzen sollte. Es wäre durchaus vorstellbar, dass andere Zahlen kolportiert werden, um das Gesicht von Watzke und Kollegen zu bewahren, die den Wechsel gegenüber der Fans ja auch noch gut verkaufen müssen.

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