#FCBayern: Wie die Medien sich im Fall Götze selbst pushen

Mario Götze black white

Wahrscheinlich dürfte Mario Götze mit seiner Zeit beim FC Bayern München nicht ganz zufrieden sein. Die Vereins-Bosse sind es wahrscheinlich auch nicht. Und die Fans sind gespaltener Meinung: soll man sich über einen eventuellen Transfer freuen, oder es bereuen, dass er keinen zweiten, großen Anlauf unter Ancelotti nimmt?

Die Medien treiben sich zu diesem Thema allerdings zu neuen Höchstleistungen an. Nicht unbedingt positive Höchstleistungen.

Am Anfang hätten wir da ein Telefonat zwischen Ancelotti und Götze, in dem der neue Trainer dem Spieler mitgeteilt haben soll, dass er ihm keinen Stammplatz garantieren könnte.
Das dürfte nicht sehr verwunderlich sein, denn wer hat beim FC Bayern München schon eine Stammplatz-Garantie?

Aus dieser angeblichen Aussage wurde nun im Laufe der Zeit ein beschlossener Rauswurf: „Ancelotti hat ihm mitgeteilt, dass er den Verein verlassen kann.“

Wohlgemerkt sind in der Zwischenzeit keine neuen Telefonate bekannt geworden. Die NSA hat auch keinen Mitschnitt an die Redaktionen verschickt. Und überhaupt hat sich gar nichts geändert, außer die Phantasie der Schreiber, die Robben auch schon in der Türkei gesehen haben wollen.

Vielleicht geht Mario Götze wirklich. Und unter Umständen hat das auch damit zu tun, dass der neue Trainer nicht mit ihm plant. Vielleicht aber auch nicht.
Und unter Umständen sollten die Redakteure einfach mal aufhören, die Wahrheiten immer neu zu erfinden.

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