Warum spielen Mustafi und Gomez beim #FCBayern keine Rolle?

mustafi zum fc bayern münchen gomez

Nachdem der FC Valencia das internationale Geschäft verpasst hat, muss der Verein sich von einigen Spielern trennen, um die Finanzen aufzubessern.
Einer dieser Spieler soll offenbar Shkodran Mustafi sein. Seine Ablöse von derzeit rund 20 Millionen Euro dürfte aufgrund der Situation von Valencia nur eine grobe Empfehlung sein. Ein deutlicher Nachlass dürfte möglich sein.

Wenn ein deutscher Nationalspieler auf dem Markt ist, sollte der FC Bayern München grundsätzlich auf der Liste der potentiellen neuen Arbeitgeber ganz oben auf der Liste zu finden sein. Es ist ein trauriger Beweis dafür, dass der FC Bayern von dieser Ausrichtung abgewichen ist, dass dem aktuell mal wieder nicht so ist.

Mustafi wäre ein guter Einkauf, dessen bin ich mir sicher. Hinter Hummels und Boateng reihen sich derzeit Martinez und Badstuber ein, die in den letzten Jahren immer wieder aufgrund schwerer Verletzungen nicht einsetzbar waren.
Während unter Guardiola der junge Kimmich zu guten „Notlösung“ wurde, war die Leistung von Alaba auf der Position eher nicht empfehlenswert.
Nachdem Benatia den Verein verlassen hat, wäre die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers eigentlich Pflicht. Mustafi ist mit 24 Jahren jung, trotzdem international erfahren und kann Fussball spielen, sonst wäre er nicht bei namenhaften Vereinen wie Chelsea und Mailand im Gespräch.
Sich von seinem Auftritt gegen Frankreich bei der Euro 2016 blenden zu lassen, wäre unprofessionell und dem entgegen gestellt gleicht der gute Auftritt im ersten Spiel der Euro alles wieder aus.

Die gleiche Frage darf man auch bei Mario Gomez stellen. Obwohl Gomez beim FC Bayern München statistisch gesehen gut und effektiv spielte, kam er bei den Fans nie wirklich gut an. Durch seine Zeit im Ausland reifte er nicht nur, er scheint auch bei den deutschen Fans mittlerweile angekommen zu sein.
Die Ablösesumme von 12 Millionen Euro wäre lächerlich gering für den Rekordmeister.
Hinter Robert Lewandowski fehlt beim FC Bayern München ein weiterer Stürmer, der den Polen nicht nur die notwendige Konkurrenzsituation bescheren, sondern ihn auch durch Rotation entlasten würde.
Thomas Müller kann man nicht wirklich in dieser Position sehen, da er selbst dringend mehr Pausen benötigt und schon in der letzten Saison völlig überspielt war. Gomez könnte und würde diese Position hinter Lewandowski wohl einnehmen und ausfüllen. Zudem hätten wir bei engen Spielen endlich eine zweite Spitze, mit der man in den letzten Minuten noch Empfänger für die Flanken der Flügelflitzer hätte.

Meine Hoffnungen liegen auf eine Rückkehr von Uli Hoeneß an der Säbenerstraße. Es kann einfach nicht angehen, bei aller Globalisierung, dass der FC Bayern sich grundsätzlich nicht mehr für deutsche Nationalspieler interessiert.
Das Motto sollte sein, dass nur dann ausländische Spieler bevorzugt werden, wenn auf dieser Position die nationale Alternative deutlich schlechter zu bewerten wäre.
Bei David Alaba und Juan Bernat auf der Position des linken Verteidigers ist das beispielsweise der Fall. Hier hat der FC Bayern einen Weltklasse-Spieler und einen sehr guten Spieler, wo es national Probleme gibt, eine vernünftige Besetzung zu finden.

Nebenbei bemerkt müsste man dann auch nicht mehr deutsche Jugendspieler mit Verträgen ausstatten, um im Profikader die Quoten für die Bundesliga zu erfüllen.

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