Kevin Großkreutz: Als Komiker würde er verhungern

Kevin Großkreutz ist ein lustiger Vogel. Zumindest hält er sich für lustig. Man muss ihm aber ehrlicherweise zu der Entscheidung gratulieren, Profi-Fußballer geworden zu sein. Auch wenn es zahlreiche Fans gibt, die über diesen Weg auch nicht unbedingt glücklich sind, muss man feststellen: als Komiker wäre er schon längst verhungert.

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Zuletzt hielt es Großkreutz für eine gute Idee, einen angeblichen Wechsel zum Red Bull Verein aus Leipzig zu verkünden. Dabei brachte er einige Stammtisch-Klischees mit ins Spiel und bezeichnete es als „Ironie“.
Irgendwie ist das alles aber gar nicht so lustig. Und erst recht nicht ironisch. Aber gut, dann ist eben nicht nur sein Verein in der zweiten Liga abgestiegen, sondern auch sein Humor. Denn der Spruch „die müssen es jetzt mal ohne mich schaffen“, als er nicht mit zur EM gefahren ist, war schon besser [Anmerkung: Deutschland wurde zuvor Weltmeister, ohne das Großkreutz auch nur 1 Minute gespielt hatte]. Aber da war er ja auch noch in der ersten Liga.

Dabei wäre ein Wechsel zu RB Leipzig gar nicht mal so unrealistisch. Zumindest aus geologischer und emotionaler Sicht.
Und die Erklärung ist einfach: die Entfernung Leipzig > Dortmund beträgt rund 420 Kilometer. Das Kevin diese Distanz zu Dortmund ohne Heimweh erträgt, beweist er gerade in Stuttgart. Denn auch die Entfernung Stuttgart > Dortmund beträgt rund 420 Kilometer. Das geht also.
Schlimmer war für Großkreutz die Entfernung von rund 2500 Kilometer. So weit entfernt liegt nämlich Istanbul. Und den Ort musste er bekanntlich aufgrund seines Heimwehs nach einem halben Jahr wieder verlassen. Übrigens auch, ohne auch nur eine Minute gespielt zu haben, weil es nämlich einen Formfehler beim Transfer gab und er erst in der Rückrunde hätte spielen können.

Also war das alles vielleicht gar keine Ironie. Und auch kein Humor. Sondern schlichtweg nur Wunschdenken: RB Leipzig spielt in der 1. Liga und die Stadt liegt in seiner Wohlfühlzone.
Mensch Kevin, das mit dem anzicken des Schwarms klappte doch schon auf dem Schulhof nicht. Oder hast Du wirklich die Erfahrung gemacht, dass man mit bösen Sprüchen beim beliebtesten Mädchen in der Klasse landet? Man muss auch mal aus solchen Erlebnissen lernen. Da mussten wir doch schon (fast) alle mal durch.

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