Douglas Costa: 130 Minuten bis zur nächsten Verletzung

douglas costa

Nach seinem Wechsel zum FC Bayern München schlug Douglas Costa erst einmal ein, wie eine Rakete.
Genauso schnell bewegte er sich auf der linken, offensiven Seite auch. Und schnell wurde in den Sport-Redaktionen spekuliert, ob Franck Ribery überhaupt noch an den deutlich jüngeren Konkurrenten vorbeiziehen, oder seinen Stammplatz verlieren würde.
Mittlerweile wissen wir, dass die beiden nicht nur die schnelle und dribbelstarke Spielweise gemeinsam haben, sondern leider auch die Verletzungsanfälligkeit. Bei Costa kommt allerdings noch die fehlende Konstanz hinzu.

Besonders in der Rückrunde der letzten Saison fragte man sich häufig, wo seine Stärken plötzlich blieben. Hinzu kamen Verletzungen, die dem Spieler das Leben sicherlich nicht einfacher machten.
Die neue Saison packte Douglas Costa sicherlich optimistischer an. Aber 130 Minuten später, gespielt in zwei Liga- und einem Champions League Spiel, stehen nun erst einmal wieder Einsätze in der Krankenabteilung an.
Gegen Ingolstadt wurde der Brasilianer in der 46. Minute eingewechselt. Und musste in der 83. Minute das Spielfeld bereits wieder verlassen. Nachdem der rechte Oberschenkel genesen war, konnte der linke Oberschenkel der Belastung nicht standhalten. Genaue Diagnose und eine Prognose über die Dauer des Ausfalls gab der FC Bayern München nicht bekannt. Und vielleicht ist das auch ganz gut so. Costa selbst wird wahrscheinlich schon genug Druck verspüren. Eine Deadline in Sachen Genesung braucht er da wohl nicht auch noch.

Vielleicht wird Douglas Costa irgendwann tatsächlich einmal häufiger spielen, als Franck Ribery, der in den nächsten Wochen darauf hofft, ausnahmsweise doch noch einen 2-Jahres-Vertrag zu bekommen. Tatsache ist aber auch, dass der Franzose häufig genug ohne volle Leistungsstärke noch wichtiger für das Spiel der Roten war, als sein Konkurrent bei 100%. Mit Ausnahme der Sport-Journalisten, die schnell an der Erwartungsschraube drehen, hätte damit aber auch wohl niemand gerechnet.
Beim FC Bayern München ist aber auf jeden Fall Platz für mehr, als „nur“ eine doppelte Besetzung der Flügel, wenn man betrachtet, wie häufig Ribery, Costa, Robben und Coman doch mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Die typischen Wachablösung-Artikel sind da eher unnötig.

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