#FCBayern: Stellschrauben gesucht

carlo ancelotti schaut strengDas es nicht ewig so weitergeht mit einem FC Bayern München, der nahezu unbesiegt durch die Saison marschiert, war klar.
Das es aber nie der Anspruch sein kann, Rückschritte einfach so hinzunehmen, auch.
Wenn man Atletico Madrid in der Gruppenphase der Champions League an sich vorbeiziehen lässt und froh sein kann, dass man in der Bundesliga keine Niederlage gegen den 1. FC Köln kassiert hat, darf man von einem Rückschritt sprechen.

Die Momentaufnahme zeigt viele kleine Baustellen. Da hätten wir zum Beispiel die rotierende Innenverteidigung, die mit dem rückkehrenden Boateng, dem ehemals Langzeitverletzten und auf der Position immerhin nicht etatmäßigen Martinez und dem noch angeschlagenen Hummels nicht bei 100% sein kann.
Ich erinnere mich ungern daran zurück, dass man auf die Chance verzichtete, Mustafi zu verpflichten. Immerhin würde so die Möglichkeit bestehen, die Innenverteidiger paarweise rotieren und sich somit trotzdem einspielen zu lassen.

Alonso, der von sich sagt, er brauche für sein Spiel Kollegen, die besser seien als er, steht regelmäßig vor unlösbaren Problemen, wenn er zu sehr bedrängt wird. Sanchez ist mit seinen 19 Jahren bei seiner ersten Tätigkeit im Ausland noch völlig überfordert. Müller gönnt sich seit der Euro2016 eine echte Krise. Ribery braucht Pausen, Robben ist schon wieder angeschlagen und Lewandowski stand gegen Köln häufig allein auf weiter Flur.
Hoffnung macht mir Joshua Kimmich. Und zugleich sorgt er auch für Kopfzerbrechen. Hatte ich ihn während der Euro2016 noch als potentiellen Lahm-Nachfolger auf dem Schirm (..wie wohl alle irgendwie…), wäre es aktuell wohl eine Verschwendung, ihn aus dem Mittelfeld abzuziehen. Aktuell tendiert er wohl eher dazu, Michael Ballack den Titel als „torgefährlichster Mittelfeldspieler“ abzujagen!?

Carlo Ancelotti sagte nach der gefühlten Köln-Niederlage, man solle sich keine Sorgen machen. Was soll er auch anderes sagen?
Aber im Endeffekt bleibt uns auch keine andere Wahl, als darauf zu hoffen, dass er die passenden Stellschrauben findet und sie drehen wird. In der Länderspielpause wäre dafür Zeit. Damit aus dem kleinen Rückschritt keine Krise wird. Denn das dürfte klar sein: eine Krise beim FC Bayern dürfte auch ein kleines Beben nach sich ziehen. Und das kann momentan niemand wollen. Konkurrenten ausgenommen.

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