Dortmunder Halbherzigkeit

Als Borussia Dortmund und RB Leipzig am Samstagabend aufeinandertrafen, gingen nicht nur auf dem Rasen die Flügelspieler steil.
Im Stadion rollte man geistreiche Plakate zum Thema „RB Leipzig“ und dem „Kommerz im Fußball“ aus. „Bullen schlachten“ war da noch harmlos, wenn man nicht gerade Tierschützer oder Veganer ist.
Wenn die Anhänger eines börsennotierten Vereins der Konkurrenz „Kommerz“ vorwerfen, kann man das wenigstens noch diskutieren.
„Burnout-Ralle: Häng Dich auf!“ ging da aber schon deutlich über die Grenzen, die sich Fussballfans eigentlich nach dem Tod von Robert Enke mal selbst auferlegten.

Mit „Pflastersteine auf die Bullen“ kündigte ein Plakat aber wohl das an, was außerhalb des Stadions abgegangen sein soll.

 

 

Borussia Dortmund spielt bereits „unter Beobachtung“. Und dann kommt der Verein tatsächlich mit so einer halbherzigen Entschuldigung um die Ecke:

 

Machen wir uns doch nichts vor. Solche halbherzigen Statements sind doch nichts wert. Und das der Verein sich noch nicht einmal mit nur einem Wort zu den Plakaten äußert, geschweige denn sich bei dem Kollegen Ralf Rangnick entschuldigt, spricht eigentlich nur eine Sprache: irgendwie finden sie es geil, was passierte.

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