Ein Fussballgott für Chicago |#Schweinsteiger #ChigagoFire|

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Es ist offiziell: Bastian Schweinsteiger wird am Ende der Saison Manchester United verlassen und für mindestens ein Jahr bei Chicago Fire spielen.

Obwohl es durchaus den einen oder anderen Kommentar dazu gegeben hat, darf man den Wechsel nicht als Niederlage sehen. Schweinsteiger geht mit großen Schritten seinem Karriereende entgegen. Das er sich da nicht mehr auf höchstem Niveau zu 100% durchsetzen konnte, war verständlich. Aber eine Niederlage? Nein, dann wäre er beim ersten Anzeichen des Trainers schon mit gepackten Koffern am Flughafen gestanden. Wenn man es schon als Wettkampf-Ergebnis darstellen will, dann war es ein situationsbedingtes Unentschieden.

Der Schritt in die USA ist für den Weltenbummler Bastian Schweinsteiger wahrscheinlich genau richtig. Und das ist ganz unabhängig von den sportlichen Themen. „Schweini“ wirkte schon immer etwas weltoffener und reisefreudiger, als beispielsweise sein Bayern-Kollege Philipp Lahm, der einfach etwas heimatverbundener ist.
Schon seinen Wechsel zu ManU konnte man mit einem „…der Junge muss halt mal raus…“ akzeptieren. Obwohl das so klingt, als hätte man das als Außenstehender irgendwie mit zu bestimmen. Oder als ob Schweinsteiger noch ein Junge wäre. Beides natürlich völlig unzutreffend und eher als symbolische Aussage getroffen.

Die geschätzten 4.2 Millionen Euro Gehalt, die derzeit in den Medien genannt werden, dürfte der Weltmeister durchaus wert sein. Die Aufmerksamkeit, die der Club Chicago Fire durch diesen Transfer aus Europa, aber vor allem aus Deutschland, bekommt, hat eben auch seinen Preis. Und es würde mich wundern, wenn ADIDAS als treuer Partner nicht erfreut darüber wäre, das ein oder andere Schweinsteiger-Trikot in Chicago verkaufen zu können.
Der Spieler selbst verzichtet aber scheinbar auf Gehalt. Anstelle seines Wechsels in die USA hätte Schweinsteiger auch in Manchester seinen Vertrag aussitzen können: für ca. 10 Millionen Euro mehr.
Aber die MSL bietet ihm wohl auch die besseren Chancen, noch das ein oder andere Spiel zu bestreiten. Und die geballte Ladung Fussballerfahrung dürfte im Soccer-Entwicklungsland USA wohl auch gefragt sein.
So gesehen hat alles Hand und Fuß. Und Chicago Fire in der nächsten Saison einen Fussballgott.

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