Filmreifer Abschied: Danke, Prinz Poldi!

Lukas Podolski

Das kannst Du Dir nicht ausdenken…
Das letzte Spiel von Lukas Podolski mit dem Adler auf der Brust. Ein letztes mal für Deutschland. In einem Klassiker gegen den alten Rivalen England. Und dann packt der Kölner Prinz Poldi seinen linken Hammer aus und schießt die Mannschaft mit seinem 49. Länderspieltor zum Sieg.
„Wie in einem Drehbuch. Aber als Regisseur wäre mir das zu kitschig gewesen, das glaubt einem dann keiner mehr!?“, sagte Thomas Müller lachend im Interview nach dem Spiel.

Über Lukas Podolski könnte man sicherlich viel sagen. Menschen, die ihm näher stehen, könnten wohl sogar Bücher füllen.
Für Außenstehende bleibt wohl am ehesten seine Unbekümmertheit, seine Frohnatur und auch seine klaren Ansagen in Erinnerung. Ein Original, der häufig durch seine direkte Art auffiel und beeindruckte.
Eine Ohrfeige für seinen Kapitän, den Wampentatscher bei Uli Hoeneß, seine Ansage zum Thema „Maskottchen“ oder die 80%-Analyse im Eier kraulen: man wusste bei Podolski, woran man war.
„Geiles Spiel, geiles Tor, geiler Tag, geiler Abschied, mit einem geilen Sieg….“, Prinz Poldi schien zufrieden am Ende des Tages. Und das muss man als Fan der Mannschaft auch mit der Nummer 10 sein.

Danke, Prinz Poldi. Alles Gute für die Zukunft und hoffentlich bleibt das Kölsche Original dem deutschen Fussball nach seiner Zeit im Japan erhalten.

Bild: ARD Screenshot

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