#DankePhilipp: Der Abschied rückt näher

Not quite yet, captain. 🐐 #FCBayern #MiaSanMia #DankePhilipp @philipplahm

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Am Samstag, so hat es Philipp Lahm selbst entschieden, ist es soweit: der Kapitän des FC Bayern München schnürt sich zum letzten mal als aktiver Profispieler die Schuhe.

„Schade ist das.“ und „Traurig, dass er schon aufhört…“, so hört man von allen Seiten immer wieder. Lahm spiele doch noch immer auf einem absoluten Top-Niveau und er solle doch ruhig alles rausholen, bevor er es dann irgendwann bereut, zu früh aufgehört zu haben.
Aber wie es auch schon nach dem Ende in der Nationalmannschaft war: Lahm machte noch nie den Eindruck, als würde er irgendwas unüberlegt entscheiden.
Der Zeitpunkt hat ja auch einen durchaus berechtigten Grund. Es ist für einen Spieler sicherlich angenehmer, wenn das ganze Umfeld das Ende einer Karriere bedauert, als wenn man durch die Hintertür rausgeschickt wird, weil man schon seit längerer Zeit keine Leistung mehr gezeigt hat.

Klar, man könnte die vielen Verdienste und Leistungen von Philipp Lahm aufzählen. Aber diese ganzen Titel und Statistiken wird man in diesen Tagen überall nachlesen können. Viel wichtiger erscheint mir die menschliche Komponente. Lahm habe nie über irgendwelche Spieler geschimpft: weder als Amateur, noch als Topstar, bescheinigte ihm Hermann Gerland erst jüngst in einem Interview.
Ein Diplomat, so schien es. Ein eher leiser Führungsspieler. Aber er konnte durchaus auch anders. Nur eben mit Köpfchen und nicht mit dem Kopf durch die Wand. Unautorisiertes Interview und Geldstrafe sollten da wohl als Stichwörter reichen.

Mit Lahm geht nicht nur ein Weltmeister vom grünen Rasen, sondern einer der größten Spieler, die der deutsche Fussball hatte. Wer etwas anderes denkt, sollte die Playstation ausschalten und mal an der frischen Luft etwas anderes spielen.

Irgendwann wird man Philipp Lahm im feinen Zwirn wieder im Fussballbusiness wiedersehen. Davon bin wohl nicht nur ich felsenfest überzeugt.

Auf Wiedersehen, Holger & alles Gute, Xabi Alonso

Neben Philipp Lahm verabschieden sich noch andere Spieler des FC Bayern München. Während Holger Badstuber auf unschöne Art und Weise durch die Hintertür raus geschoben wurde (ich habe mich darüber schon an anderer Stelle ausgelassen), wird auch Xabi Alonso seine Schuhe an den Nagel hängen.
Beim FC Bayern München hat es für den Spanier nicht zum erneuten Gewinn der Champions League gereicht. Schade, denn seinem unbeschreiblichen Lebenslauf hätte dies wohl noch ein kleines Sahnehäubchen verpasst.
Traurig wird Alonso deswegen aber wohl eher nicht sein. Der Mann hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Und vor allem war es einfach höchst interessant, Alonso noch einmal für wenige Jahre beim FC Bayern auflaufen zu sehen.

 

 

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