James Rodriguez: …mal langsam!

James Rodriguez Trikot Nummer FC Bayern München

Der FC Bayern München hat seinen Neuzugang James Rodriguez auf einer Pressekonferenz vorgestellt und bei der Gelegenheit auch direkt die Rückennummer des Spielers bekannt gegeben. Er wird mit der Nummer 11 auflaufen, die zuvor Douglas Costa getragen hat.

Bereits vorher erkundigten sich Pressevertreter, was es mit der angeblichen 10er-Klausel im Vertrag mit ADIDAS auf sich hat. Der Kolumbianer, der in der Nationalmannschaft und bei Real Madrid die „10“ trägt und entsprechend auch den Spitznamen „El Diez“ trägt, antwortete, er würde die Nummer tragen, die der Verein im zuteilt.
ADIDAS selbst kommentiert keine Vertragsdetails, wird aber mit den Worten zitiert, dass sie nichts von einer derartigen Klausel wissen.

Besonders die kolumbianischen Fans sollen aber wohl vermehrt unter einem Instagram-Bild von Arjen Robben gefordert haben, er solle gefälligst die begehrte Rückennummer 10 freigeben, damit ihr Star diese tragen kann.

Wie bitte?
Ja, James Rodriguez ist weltweit, aber besonders in Kolumbien ein Star. Mit 1.2 Millionen Trikotverkäufe im Jahr 2016 verkaufte man häufiger den Namen „James“ auf ein Jersey, wie Christiano Ronalds Trikot.
Bei aller Wirtschaftlichkeit muss man aber mal eindeutig klarstellen, dass James sich beim FC Bayern München erst einmal beweisen muss. Obwohl er bei Real Madrid teilweise noch nicht einmal mehr im Kader war, wird er diese Chance bei den Roten bekommen. Aber auf gar keinen Fall würde ich es tolerieren wollen, dass ein verdienter Spieler wie Arjen Robben seine Rückennummer für einen Neuling hergibt. Die darf sich James gern in den nächsten 1-2 Jahren verdienen, um sie dann bei einem eventuellen Abschied von Arjen Robben, möglicherweise sogar in den Ruhestand, zu beerben. Aber „rausrücken“, wie die Fans es dort forderten? ….mal langsam, im Leben nicht.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die anderen Fans des FC Bayern München das so schweigend hingenommen hätten.

In der allgemeinen Berichterstattung über den Transfer gibt es scheinbar nur zwei Meinungen. Entweder man ist sich einig und James ist der Messias des FC Bayern München, oder er kann nichts, weil er bei Real Madrid beispielsweise Champions League Sieger wurde, ohne im Finale gespielt zu haben.
Deutlich differenzierter war da ein Artikel von Kai Psotta von SKY SPORT, den ich Euch ☛ hier noch einmal explizit ans Herz legen möchte, solltet Ihr 91. Minute noch nicht auf Twitter folgen und es dort verpasst haben.

Bilder: YouTube Screenshot/FC Bayern München

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