Streit beim #FCBayern? Rafinha vs Rummenigge vs Kimmich

Rafinha vs Rummenigge vs Kimmich

Das Joshua Kimmich als Nachfolger von Philipp Lahm auf der Position des rechten Verteidigers von oberster Stelle beim FC Bayern München genannt wurde, scheint Rafinha nun nicht zwingend zu gefallen.
Verständlich. Der Brasilianer rechnet sich nach seinen jüngsten Einsätzen in der Nationalmannschaft durchaus Chancen aus, für die Selecao bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland spielen zu dürfen.

Rummenigge kann sagen, was er will. Ich glaube, er hat hier seine Aufgaben, aber der Trainer ist Carlo Ancelotti. Er entscheidet, wer spielt, oder nicht.
Rafinha, 19. Juli 2017

Ob es zwingend notwendig war, die eigenen Ansprüche in einem solchen Statement zu unterstreichen? Ja!
Wenn man immer und immer wieder öffentlich nur als Nummer 2 auf der Position wahrgenommen wird, findet man sich vielleicht selbst irgendwann damit ab. Rafinha hat mit der Aussage unter Beweis gestellt, dass er nicht gewillt ist, sich still und leise hinten anzustellen. Einmal verbal auf den Tisch zu hauen, sei sein gutes Recht.

Problematisch wird es allerdings, wenn der Konkurrenzkampf zwischen Rafinha und Kimmich die Stimmung beeinträchtigen sollte. Kimmich hatte ja bereits seine Auseinandersetzung im Rahmen des ConfedCup-Finales mit seinem Teamkollegen Arturo Vidal, der im Anschluss an seiner Aktion eigentlich hätte vom Platz gestellt werden müssen.
Sollte sich nun auch vielleicht sogar eine „Südamerika-Allianz“ gegen den deutschen Nationalspieler formieren, dürfte auch Rafinha schnell erfahren, welche Aufgaben Karl-Heinz Rummenigge sonst noch so im Verein wahrnimmt.

Sehr wahrscheinlich wird auch auf der Position des Rechtsverteidigers eine Rotation zwingend notwendig sein. Besonders vor dem Hintergrund, dass besonders Kimmich eine verkürzte Sommerpause hatte und direkt im nächsten Jahr wohl wieder bei der Weltmeisterschaft spielen wird.
Unter Umständen werden also beide Spieler auf ausreichend Einsatzzeiten kommen, ohne das jemand zwangsläufig auf der Strecke bleiben muss.
Nachdem Rafinha nun einmal in aller Deutlichkeit seine Ansprüche formulierte, wäre er allerdings gut damit beraten, die Situation jetzt vernünftig anzunehmen. Und genau darin liegt ja häufig die große Schwäche des Brasilianers: in der Selbstbeherrschung.

Bild: 91.Minute, FC Bayern München

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