Alles eine Frage des Charakters ➫ #Rudy #Dembele

sebastian_rudy

Der FC Barcelona hat sich die Verpflichtung des ehemaligen Dortmunders Ousmane Dembele so einiges kosten lassen. Klar, die Kasse war ja gerade erst durch den berüchtigten Neymar-Transfer prall gefüllt, aber die angeblichen 100-150 Millionen Euro sind trotzdem eine stolze Summe.

Schwerer als das Geld wiegt aber die Art und Weise, wie das alles gelaufen ist.
Nachdem Dembele seinen Wechsel mit einem rund 14tägigen Streik erzwungen hat, spielte der FC Barcelona hierbei ja offensichtlich mit. Borussia Dortmund spielte bei diesem Theater noch die beste Rolle. Obwohl es auch ziemlich kurios war, als der Trainer sich auf der Pressekonferenz Sorgen um einen Spieler machte, der zu Hause schon mal seine Internet-Profile vom BVB-Logo befreite.

Das kann alles auch ganz anders gehen. Während der Winterpause erklärte der FC Bayern München, er habe für die kommende Saison Sebastian Rudy ablösefrei aus Hoffenheim verpflichtet. Das war eigentlich eher eine Randnotiz. Und dann kommt der Spieler und überrascht auf einmal auf einer Position, die einige Wochen vorher noch von einem Weltfußballer wie Xabi Alonso ausgefüllt wurde.

Aber was hat das jetzt mit dem Charakter der Spieler zu tun?

Das wird anhand von zwei Zitaten relativ deutlich.

Zum einem hätten wir Dembele, der aufgrund seiner körperlichen Fitness beim FC Barcelona noch gar nicht spielen kann.

„Ich bin nachmittags ein bisschen gelaufen, aber die letzten fünf Tage war es sehr warm und da habe ich das gelassen.“
Ousmane Dembélé

Das wäre ja fast schon wieder lustig, wenn es nicht auch irgendwie tragisch wäre.

Angesprochen auf seine bisherige Leistung beim FC Bayern München, gab auch der ehemalige Hoffenheimer ein Statement ab.

„Man muss über Jahre Konstanz zeigen. Es muss genauso weitergehen. Mein Ziel ist es, eine feste Größte bei Bayern München zu werden.“
Sebastian Rudy

Der Unterschied dürfte einem eigentlich direkt auffallen. Während der eine sich lieber von einem zum anderen Verein streikt und zwischendurch die Füße hochlegt, ist der andere eher ein Typ der leisen Töne und, obwohl älter, noch den Ehrgeiz sich über eine lange Zeit beweisen zu wollen.

Ich mag lieber die Rudys dieser Fussballwelt. Mit den Demebeles kann ich nicht so viel anfangen. Und in diesen beiden Fällen verhält sich die Ablösesumme jeweils antiproportional zum Charakter. Also nicht nur den besseren Typen bekommen, sondern auch noch Geld gespart. Danke, Fussballgott.

Bild: Sebastian Rudy, FC Bayern München

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