Ancelotti gefeuert: Fussballgott sei Dank, es ist vorbei!

carlo ancelotti nachfolger gefeuert fc bayern münchenCarlo Ancelotti kam mit der Einstellung zum Verein, mit dem FC Bayern München könne man die Meisterschaft mit den Händen in der Hosentasche gewinnen. Das ist keine Vermutung von mir, sondern entspricht genau seiner Aussage, die er einst während der Amtszeit von Pep Guardiola tätigte.
Wie es aussieht, wollte er damit nicht nur überspitzt die nationale Dominanz des Vereins darstellen, sondern meinte es tatsächlich so. Die Meisterschaft ist sicher, der DFB Pokal läuft nebenher und somit hätte er sich voll auf den Gewinn der Champions League konzentrieren können. Ein Selbstläufer quasi. Aber die Realität war eine völlig andere.

Der Italiener kam mit einem großen Ruf zum FC Bayern München. Besonders sein Führungsstil sollte demnach perfekt zum Verein passen. Spätestens ein Jahr später stellte man zwischen den Zeilen fest, dass die fehlende Kommunikation mit Spielern ein Problem sein könnte.
Und sonst?
Wenn sich Ancelotti schon einmal eine besondere Taktik, wie am Mittwochabend gegen Paris einfallen ließ, dann ging sie schief.
Gestandene Spieler verschlechterten sich unter Carlo Ancelotti. Von jungen Spielern wollen wir besser gar nicht erst sprechen.
Aus der dominanten Maschine wurde ein plan- und ideenloser Haufen hochtalentierter Kicker, die scheinbar über den Platz liefen und nicht mehr wussten, wohin mit dem Ball.

Kurz gesagt war die Verpflichtung von Ancelotti ein Missverständnis: er dachte, er bekommt einen Selbstläufer und könnte glänzen. Der Verein dachte, er bekommt einen Trainer auf dem Niveau von Pep Guardiola, der nun den nächsten Schritt gehen könnte.
Schritte machte er mit dem FC Bayern auch. Nur eben in die völlig falsche Richtung.

Als Außenstehender dachte man, der FC Bayern München würde während oder unmittelbar nach der Winterpause die Notbremse ziehen und das Kapitel beenden. Der Karren steckt bereits im Dreck. Das man nun nicht auch noch abwartet, bis er darin völlig verschüttet wird, ist ein positives Zeichen. Fussballgott sei Dank, es ist vorbei!

Hinweis: Ja, es ist gewagt, diesen Kommentar weit vor der offiziellen Bestätigung zu veröffentlichen. Aber sollte es anders kommen, kann man ihn getrost abspeichern und mit den gleichen Worten zu einem anderen Zeitpunkt der Saison veröffentlichen.

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