Ja. Nein. Doch! Vielleicht. Oder auch nicht: Die Trainer Suche des #FCBayern

Thomas Tuchel. Nein, Jupp Heynckes. Jupp Heynckes? Ja, tatsächlich! Jupp Heynckes soll die Saison des FC Bayern München retten.

Die Trainer-Suche des FC Bayern hat auf einigen Plattformen ihren eigenen Liveticker. Und sie ist offenbar auch noch nicht beendet.

Ehrlich gesagt, es nervt schon ein wenig. Es ist aber nicht so sehr die eigentliche Trainer-Suche, sondern die unterbewusste Gewissheit, dass die Bosse sich sowieso nicht auf die idealste Lösung, sondern auf ihren eigenen Machtkampf konzentrieren.

Klar ist nun, das hat Heynckes wohl schon einem Medienvertreter bestätigt, dass er ein Angebot des FC Bayern München vorliegen hat. Allerdings hat er noch um Bedenkzeit gebeten.

Der Fahrplan des Vereins könnte so aussehen, dass Heynckes bis zum Ende dieser Saison übernehmen und dann Julian Nagelsmann im Sommer 2018 übernimmt.
Kaum vorstellbar, dass dieses Vorhaben so funktionieren wird.

Die Saison zu retten, wird für Heynckes unglaublich schwer. Seine Freunde in den Büros sind sich nicht ganz grün, die Mannschaft hat so ihre Probleme und sportlich müsste sie erst einmal neu eingestellt werden. Vielleicht fehlt hierfür die Kraft und die Motivation, denn anders als als in seinem letzten Jahr ist da kein starker Matthias Sammer mit im Boot. Und auch keine eingeschworene Mannschaft, die nach dem verlorenen „Finale dahoam“ alles dem großen Ziel unterordnete.

Und dann kommt Nagelsmann. Jung, unerfahren und sieht sich den internen Machtkämpfen ausgesetzt. Seine Saison mit Hoffenheim wird kein besonders gutes Ende nehmen. Die Medien werden ihn nicht mit Fragen zum FC Bayern in Ruhe lassen, die Spieler werden denken, dass er ja eh im nächsten Jahr nicht mehr da ist.

Obwohl ich Thomas Tuchel durchaus als schwierigen Kandidaten sah, gefiel mir die Option deutlich besser, ihn für 1.5-2.5 Jahre wirken zu lassen. Bis dahin wäre das Gesicht der Mannschaft schon wieder ein ganz anderes und Nagelsmann hätte wichtige Erfahrungen sammeln können, um beim FC Bayern auch ernsthaft zu bestehen.

Maßgeblich hängt der zukünftige Erfolg aber auch von der Stimmung in der Chef-Etage ab. Und wenn die ihre Egos nicht auf eine Linie bekommen, sollten sie für Philipp Lahm und Oliver Kahn die Stühle räumen und sich auf repräsentative Aufgaben konzentrieren. Am besten in den USA und Asien, denn dann sind sie weit genug voneinander getrennt.

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