Als der Hund 2x bellte: Heynckes offiziell als Trainer des FC Bayern vorgestellt

neuer trainer fc bayern münchen

Der FC Bayern München stellte Jupp Heynckes heute als neuen Cheftrainer vor. Ich war bemüht mir die Veranstaltung aufmerksam anzusehen und wollte auch gern versuchen ein wenig zwischen den Zeilen zu lesen. Letzteres war nur schwer möglich, denn der FC Bayern streamte die Pressekonferenz mit massiven Tonaussetzern. Lange Zeit dachte ich, der Hund von Heynckes würde in der nächsten Woche operiert – dabei ist es seine Frau.
Vielleicht verknotete Hasan Salihamidzic aber auch nur den W-Lan Kabel vor lauter Langeweile, denn die anwesenden Journalisten richteten ihre Fragen ausschließlich an Heynckes, Rummenigge und Hoeneß.

Heynckes war bemüht der Presse mitzuteilen, dass er mit seinen 72 Jahren noch lange nicht zu alt für einen solchen Job ist. Deswegen gab es sehr lange Ausführungen darüber, wie er sich fit hält.
Ganz klar hat er mit seiner 4. Amtszeit beim FC Bayern auch einen neuen Begriff im Business salonfähig gemacht: Kabine befrieden. Diese Bezeichnung hörte man im Zusammenhang mit seiner Personalie in den letzten Tagen ständig, auch heute auf der Pressekonferenz.
Ansonsten saßen da zwei Freunde, die besten, wie Hoeneß in Richtung Heynckes bestätigte. Und Karl-Heinz Rummenigge saß daneben und wurde vom neuen Trainer mit einer klaren Abstufung, quasi als guter Bekannter, auch berücksichtigt.
Zumindest in dieser Frage sind die Verhältnisse ganz schnell klar gemacht worden. Aber laut Hoeneß herrsche nun auch wieder zwischen ihm und Rummenigge eine bessere Stimmung. Wie konstruktiv diese Beziehung nun wieder sei, würde man in den nächsten Monaten sehen. Ich bin gespannt.

Das Jupp Heynckes beim FC Bayern München zusagte, lag auch maßgeblich daran, dass Frau und Tochter ihm dazu rieten. Und das sein Hund zwei mal bellte, so Heynckes. Somit dürfte der Schäferhund mehr Einfluss auf diese Entscheidung gehabt haben, als der Sportdirektor Salihamidzic. Das mag böse klingen, ist aber der Eindruck, der sich einfach aufzwingt.

Trotz zweimaligen Nachfragens wollte man sich übrigens nicht zum Anforderungsprofil des Trainers für die nächste Saison äußern. Verständlich. Aber die Fragen werden in den nächsten Monaten wohl immer wieder gestellt.
Immerhin verriet Heynckes bereits die grobe Richtung: ein Deutscher soll es wohl werden….

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