#RBLFCB: Die Probleme des FC Bayern (feat. “Wunschzettel”)

Das DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig hat die momentanen Probleme des FC Bayern schonungslos offen gelegt. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass man nur aufgrund der chaotischen Linie dies Schiedsrichters in die nächste Runde einziehen konnte. Wobei ich nicht einmal zwingend die Meinung teile, dass das bekannte Foul zwangsläufig zu einem Strafstoß führen musste. Denn eigentlich sollte der Punkt entscheidend sein, wo das Foul beginnt. Und das war extrem knapp, aber vor der Strafraumlinie. Somit wäre, auch wenn ich die Meinung exklusiv habe, die ganze Geschichte eine „kann“-Entscheidung: „kann“ man das mit dem bloßen Auge überhaupt so erkennen?
Viel entscheidender als ein eventuelles Tor war die Verwirrung unter den Leipzigern, die dadurch mit sich und dem Schiedsrichter haderten.


Aber kommen wir zurück zu den Problemen des FC Bayern München.


Der Rückstand, den die Mannschaft ganz offensichtlich durch die mangelhafte Arbeit von Ex-Trainer Carlo Ancelotti auzuholen hat, ist groß. Eine wirkliche Besserung wäre erst durch den kleinen Neustart in der Winterpause möglich.


Viel mehr Einfluss hat die Zusammensetzung des Kaders, für die nicht nur allein Ancelotti verantwortlich zu machen ist.
Schon seit Jahren plädiere ich dafür, zwei möglichst gleichwertige Mannschaften aufzustellen, die im laufenden Spielbetrieb rotieren könnten. Anstatt die Spirale von mehr Spiele für mehr Einnahmen in immer höhere Spielergehälter zu investieren, sollte man vermehrt die Breite im Auge behalten.
Stattdessen scheinen immer mehr Trainer auf kompaktere, im Klartext kleinere, Kader zu setzen, um die Herren ja nicht durch Rotation die Stimmung zu versauen.
Genauso lange hat der FC Bayern München das Problem, dass sie einfach zu viele verletzte Spieler haben. So auch im Pokalspiel gegen den FC Bayern München.
Das führte dazu, dass sich irgendwann die – eher defensiven – Mittelfeldspieler auf anderen Positionen beweisen mussten. Oder das der Verteidiger Rafinha plötzlich im offensiven Mittelfeld zu finden war. Oder Rechtsverteidiger Kimmich zwischenzeitlich den hängenden Stürmer spielte. Oder ein Amateurspieler, der zugegebenermaßen sehr gut gefiel, plötzlich für den Umschwung sorgen sollte.


Nun kann man auch diesen Punkt derzeit nicht abarbeiten. In der Winterpause sollte man trotzdem versuchen, die eine oder andere Lücke noch zu stopfen. Das Spieler der benötigten Qualität dann wahrscheinlich nicht in der Champions League spielen können, sollte zweitrangig sein. 1. brauchen wir auch in der Bundesliga Verstärkung und 2. braucht man sich um die Königsklasse so sowieso keine Gedanken machen.
Aber spätestens für die nächste Saison sollte man sich endlich bewusst sein, dass kein Kraut vom Himmel fallen wird, welches die Spieler plötzlich so robust und widerstandsfähig werden lässt, dass sie zum ersten mal in ihrem Leben verletzungsfrei bleiben.


Und da wir ja bald Weihnachten haben, darf man sich schon was wünschen, oder? Natürlich ist dieser Wunschzettel zu diskutieren. Besonders die Generation Playstation hat ja da ganz andere Namen auf der Liste. Aber wenn man überhaupt mal wieder ordentliche Zugänge diskutiert, wäre das schon mal ein Anfang. Der, von Hoeneß angekündigte Kracher, sind trotz der soliden bis netten Leistungen der Neuzugänge ja nun in diesem Jahr nicht zwingend dabei gewesen.

Aufstellung Vorlage

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