Sandro Wagner wechselt zum FC Bayern München

91transNachdem Robert Lewandowski öffentlich einen sogenannten Back-Up für sich selbst und gelegentliche Pausen forderte, kam endlich Bewegung in ein Thema, welches zumindest die Fans in den letzten Transferperioden beschäftigte.
Kurze Zeit später wurde bekannt, dass es wohl Carlo Ancelotti war, der im Sommer keinen weiteren Stürmer haben wollte – obwohl der letzte Ausfall von Lewandowski in der vorherigen Saison die Dringlichkeit ziemlich deutlich machte.

Alles Schnee von Gestern. Mittlerweile befindet sich der FC Bayern München offenbar auf der Suche und im Winter soll ein neuer Mann für diese Position verpflichtet werden. Und wer in den letzten Tagen nicht völlig hinterm Mond lebte, der hat auch die Nachricht vernommen, wer es denn wohl werden soll:

Sandro Wagner!

Natürlich war das Gejammer in den sozialen Medien gleich wieder groß. Während ihm erst einmal Geldgier vorgeworfen wurde, weil er ja beim Rekordmeister sowieso nur auf der Bank sitzen würde, unterstellten andere ihm direkt, er könne keinen Fußball spielen.

Dabei wäre dieser Transfer eine Win-Win-Situation. Nur für die Hoffenheimer natürlich nicht. Es sei denn, die pokern erfolgreich um eine Ablösesumme und können sich dann am Ende des Tages darüber freuen, dem FC Bayern München ein paar Euronen mehr aus der Tasche gezogen zu haben, als sie vorher dachten.

Wagner schilderte erst vor kurzem in einem Interview, dass ihm die Pendelei zwischen seiner Familie in Bayern und dem Arbeitsplatz in Hoffenheim ziemlich belasten und stören würde.
Ein Wechsel ins Ausland würde für ihn derzeit nicht in Frage kommen, weil er seine Kinder nicht einfach aus dem gewohnten Umfeld reißen möchte. Eine seltene Einstellung im Profi-Fußball.
Das “Papa Sandro” nun sein Privatleben viel besser organisieren kann, scheint doch ein sehr positiver Nebeneffekt zu sein.

Einsatzzeiten wird es beim FC Bayern München auch geben. Wenn Lewandowski schon einen Ersatz fordert, dann wird Heynckes ihn auch wohl nicht nur alle paar Spiele mal für 10 Minuten einsetzen.

Für die Weltmeisterschaft und der deutschen Nationalmannschaft dürfte das auch interessant sein. Wagner wäre unter Umständen nicht völlig ausgelaugt am Ende der Saison und zeitgleich top trainiert: das hohe Niveau im Bayern-Training attestierten ja nun schon viele Spieler in der Vergangenheit.

Und irgendwie schließt sich für den Spieler Sandro Wagner ja auch ein wichtiger Kreis, nachdem er sich damals in jungen Jahren nicht sonderlich erfolgreich bei den Profis etablieren konnte. Das er nun als gestandener Typ mit Ecken und Kanten wieder für die Bayern auf Torejagd geht, ist eine tolle Geschichte.

Ich kann es kaum erwarten, wenn der FC Bayern München mal in den letzten Minuten ein Tor braucht, wieder mal 2 echte Mittelstürmer im Strafraum des Gegners zu sehen. Umkreist vom Raumdeuter Müller, der die Lücken aufreißen wird…
Da freut man sich bereits heute auf den Start der Rückrunde Anfang 2018.

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