5:0–…aber es war nicht alles Gold, was glänzte

Mit 5:0 besiegte der FC Bayern München den Achtelfinalgegner der Champions League, Besiktas Istanbul. Ein traumhaftes Ergebnis. Aber keine traumhafte Leistung.

In der ersten Halbzeit zeigte der FC Bayern München, wie auch in so vielen Spielen zuvor, massive Mängel. Bis zum Platzverweis, der dazu führte, dass Bayern München über lange Zeit in Überzahl spielte, erschien der Rekordmeister ziemlich harmlos. Fehlpässe, unnötige Ballverluste und im letzten Drittel keine Durchschlagskraft.
Nun kann man das darauf zurückführen, dass die Mannschaft nach einer so massiven Rotation einige Minuten benötigt, um sich aufeinander einzustellen.
Das wäre mehr als verständlich. Allerdings werden die Spitzenvereine aus Europa den Bayern diese Zeit nicht geben. Bevor sich die Spieler gefunden haben, liegen sie schon so weit zurück, dass die Beine wie gelähmt erscheinen.

Auf Rotation zu verzichten, ist nicht die Lösung. Sie ist nicht nur aus sozialen, sondern auch aus physischen Gründen möglich, um die Leistungsfähigkeit bis zum Ende der Saison zu gewährleisten.
Am einfachsten wäre es natürlich zu lösen, indem man meine favorisierte Strategie der zwei gleichwertigen Mannschaften innerhalb eines Kaders endlich umsetzen würde. Aber das wird in diesem Leben wohl nicht mehr passieren.
Deswegen sollte man zumindest frühzeitig, im nicht öffentlichen Training, dafür sorgen, dass die erste 11 des nächsten Spiels sich vernünftiger einspielt.

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