Pech, Geschenke und kalte Füße im Abschluss: #FCBRMA

Mit 2:1 verliert der FC Bayern München das erste Spiel im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid. International ist der Rekordmeister also auf der Intensivstation und die Spanier werden am Dienstag den Stecker ziehen. Sehr bitter, denn so hätte es nicht kommen müssen.

Der FC Bayern startete mit Pech. Robben war noch gar nicht richtig warm, da musste er schon verletzt raus. Boateng folgte kurz darauf.

Die Gegentore fielen nach ausdrücklichen Einladungen des FC Bayern. Die wurden scheinbar sogar schriftlich und mit goldenen Briefpapier verschickt, denn eigentlich hatte Real gar keine Torchancen.

Gleichzeitig hatte man offensiv unerwartet viele eigene Möglichkeiten, aber eben auch ziemlich kalte Füße. Der Ball wollte einfach nicht über die Torlinie.  Müller kritisierte danach zu Recht, dass man einfach mehr Killerinstinkt benötige.

Erschreckend war aber auch noch die grobe Unsportlichkeit von Madrid. Und das vor allem deswegen, weil dieser Verein weltweit die No.1 ist und so einen Unsinn eigentlich gar nicht nötig hätte: da bleibt ein Spieler auf dem Boden liegen und die medizinische Abteilung wird gerufen. Selbst die spielen das Theater mit und schlendern mal so langsam da hin. Minutenlang wird eine Behandlung vorgetäuscht, der Spieler steht auf, geht zur Seitenlinie und macht den Einwurf.
Involviert also auch der Schiedsrichter, der keine Majestätsbeleidigung kritisieren will und ihn gewähren lässt, anstatt ihn – wie üblich nach einer Behandlung – zur Mittellinie zu schicken.
Spätestens als er 2 Minuten später bei seiner Auswechslung vom Platz schlenderte, hätte es zwingend eine Reaktion geben müssen. Aber nein…
Hat der FC Bayern deswegen verloren? Natürlich nicht! Aber es war eben diese erschreckende Beobachtung, die man durchaus auch mal diskutieren darf.
Mit einer korrekten Zeitmessung würde man im Multi-Millionen-Euro Spiel des Profifussballs solche Unsportlichkeiten verhindern. Aber scheinbar ist das ja so gewollt…

Fussballfans wollen auch immer etwas. Zum Beispiel Spieler die mal Klartext reden:

…und macht es dann mal jemand, wie Joshua Kimmich im obigen Video, dann ist die Heulerei in den sozialen Netzwerken groß. Arrogant, unverschämt, unhöflich.
Armselig, würde ich sagen. Also nicht das Interview von Kimmich, das war super. Gemeint sind natürlich die dämlichen Kommentare dazu.

Wie geht es nun weiter?
Egal, wie viele Tore der FC Bayern München in Madrid schießen wird, die Champions League Saison ist danach beendet. Es wurde nur noch nicht beschlossen, wie hoch Real Madrid gewinnen soll.

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